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Trotz klarer Führung: Eintracht zittert sich zum Sieg

Written By limadu on Senin, 01 April 2013 | 11.19

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Nach der Vertragsverlängerung von Coach Armin Veh stoppt die Eintracht in Fürth eine Serie von sechs Spielen ohne Sieg.

Fürth - Eintracht Frankfurt ist im Kampf um die Champions-League-Plätze ein wichtiger Sieg gelungen.

Bei der SpVgg Greuther Fürth zitterten sich die Hessen wenige Tage nach der Vertragsverlängerung von Trainer Armin Veh zu einem 3:2 (1:1)-Erfolg. Damit ist die Eintracht nach zuvor sechs Spielen ohne "Dreier" punktgleich mit Schalke 04 auf Rang vier.(DIASHOW: Der 27. Spieltag)

Die entscheidenden Frankfurter Treffer in einer Begegnung auf phasenweise erschreckend schwachem Niveau erzielten Stefan Aigner (58.) und Alexander Meier (69.).

"Ich hoffe, dass das die Wende zum Besseren war", sagte Sebastian Jung bei "LIGA total!" nach der Partie. ( DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Fürth mit wenig Hoffnung

Aufsteiger Fürth, das durch Sercan Sararer noch einmal herankam (73.), darf sich damit wohl endgültig keine Hoffnungen mehr auf den Klassenverbleib machen.

Im ausverkauften Ronhof, wo dem Kleeblatt auch der 14. Versuch misslang, ein Bundesliga-Heimspiel zu gewinnen, boten beide Mannschaften nach einer munteren Anfangsphase teilweise Fußball zum Abgewöhnen. Nach dem Führungstor der Gastgeber durch Nikola Djurdjic (2.) und dem Ausgleichstreffer durch Takashi Inui (13.) verflachte die Begegnung zusehends.

Niveau sinkt

Auf beiden Seiten blieb vieles Stückwerk, die 18.000 Zuschauer sahen ein ganzes Sammelsurium an Fehlpässen und Unzulänglichkeiten. Erst nach Aigners Treffer wurde das Spiel wieder ein wenig lebhafter.

Fürth wäre bei einem Sieg immerhin noch einmal bis auf sechs Punkte an den FC Augsburg auf dem Relegationsplatz herangekommen.

Frühe Führung

Motiviert von dieser Aussicht begannen die Gastgeber denn auch bei der Heimpremiere von Trainer Frank Kramer außerordentlich forsch.

Der Lohn folgte schon nach 90 Sekunden: Den ersten Fürther Eckball verlängerte Meier unglücklich an den langen Pfosten, der dort lauernde Djurdjic drückte den Ball über die Linie. Oka Nikolov, für den verletzten Kevin Trapp im Tor der Eintracht, konnte nicht eingreifen.

Scharte ausgewetzt

Schon bald aber machte Meier den Patzer beim Gegentor wieder wett. Nachdem sich der Mittelfeldspieler auf der rechten Seite gut durchgesetzt hatte, passte er noch vor dem Strafraum quer zu Inui. Der Japaner versetzte Matthias Zimmermann und schoss aus 18 Metern ein.

Max Grün, etwas überraschend für den genesenen Wolfgang Hesl als Schlussmann aufgeboten, war machtlos. Kurz zuvor war ein Treffer von Stefan Aigner wegen Abseits nicht anerkannt worden (9.).

Lakic vergibt

Die Eintracht schien auf einem guten Weg. Doch was nach den beiden frühen Treffern folgte, hatte nur wenig Unterhaltungswert. Die Begegnung verlor zusehends an Fahrt, das zunehmend verärgerte Publikum sah dabei mehr Kampf und Krampf als Spielwitz.

Bundesliga-Torschützen 2012/2013

1. Platz (Stand: 31.03.2013)

20 Tore: Robert Lewandowski (Dortmund)

2. Platz

18 Tore: Stefan Kießling (Bayer Leverkusen)

3. Platz

15 Tore: Mario Mandzukic (FC Bayern)

4. Platz

12 Tore: Adam Szalai (Mainz 05)

5. Platz

12 Tore: Vedad Ibisevic (Stuttgart)

5. Platz

12 Tore: Alex Meier (Eintracht Frankfurt)

5. Platz

11 Tore: Thomas Müller (FC Bayern)

8. Platz

11 Tore: Nils Petersen (Bremen)

8. Platz

11 Tore: Marco Reus (Dortmund)

8. Platz

11 Tore: Artjom Rudnevs (Hamburger SV)

11. Platz

10 Tore: Mame Diouf (Hannover)

11. Platz

10 Tore: Aaron Hunt (Werder Bremen)

13. Platz

9 Tore: Jakub Blaszczykowski (Dortmund)

13. Platz

9 Tore: Szabolcs Huszti (Hannover 96)

13. Platz

9 Tore: Sascha Mölders (Augsburg)

13. Platz

9 Tore: Heung-Min Son (Hamburger SV)

Bezeichnend für das dürftige Niveau war die Chance von Eintracht-Stürmer Srdjan Lakic, der völlig frei am Fünf-Meter-Raum stehend neben das Tor köpfte (39.).

SGE zittert

Erst nach Aigners 2:1 kam wieder ein bisschen mehr Leben in die Begegnung. Die schien die Eintracht eigentlich schon für sich entschieden zu haben, doch dann musste sich noch einmal zittern. Nur kurz nach Sararers Anschlusstor hatte Djurdjic bei einem Pfostenschuss sogar den Ausgleich auf dem Fuß. "Wir haben sie selbst wieder mit kleinen Fehlern aufgebaut", konstatierte Jung zu der noch spannend werdenden Schlussphase.


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Schneller als Bayern: Veh visiert Europa an

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Frankfurts Trainer zieht nach dem Sieg in Fürth und dem Erreichen des Saisonziels einen schrägen Vergleich mit den Münchnern.

Fürth - Armin Veh ging leicht in die Knie, reckte beide Fäuste erleichtert Richtung Spielfeld und legte anschließend auch seine Zurückhaltung in Sachen Europacup ab.

Der 3:2 (1:1)-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth ( Bericht) bedeutete das erfolgreiche Ende einer erfolgreichen Woche für die Frankfurter Eintracht. ( DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Sechs Tage nachdem Veh seinen Vertrag bei den Hessen nach einer nervigen Hängepartie verlängert hatte, endete nach sechs Spielen auch die Negativserie des in dieser Saison überraschend starken Aufsteigers. (DIASHOW: Der 27. Spieltag)

Nur aufgrund der weniger erzielten Tore gegenüber Schalke 04 liegt die Eintracht derzeit hinter dem Champions-League-Qualifikationsrang.

Erst Saisonziel, dann Europacup

Nachdem die Eintracht die von Veh ausgegebenen 40 Punkte endlich übertroffen hat, sprach Veh sogar erstmals von der Teilnahme am Europacup.

"Mit 42 Punkten haben wir unser großes Saisonziel jetzt erreicht. Wir haben es sogar früher erreicht als die Bayern, die ja noch nicht Meister sind", sagte er ironisch: "Aber jetzt wollen wir auch unter die ersten Sechs kommen."

Meier beendet Flaute

"Es ist wichtig, dass wir mal wieder gewonnen haben. Ob es auch eine Befreiung war, werden wir in den nächsten Wochen sehen", erklärte Frankfurts Torjäger Alex Meier, der nach 799 Minuten auch seine persönliche Torflaute beendete: "Wichtig war, dass wir gesehen haben, dass wir wieder gewinnen können. Aber dass wir am Ende nochmal so in Bedrängnis kommen, darf nicht passieren."

Sararer nährt Hoffnung

Meier (69.) und Stefan Aigner (59.) hatte in einer Begegnung auf phasenweise erschreckend schwachem Niveau die entscheidenden Frankfurter Treffer erzielt. Zuvor hatten beide Mannschaften nach einer munteren Anfangsphase mit Treffern von Fürths Nikola Djurdjic (2.) und Eintrachts Japaner Takashi Inui (13.) teilweise Fußball zum Abgewöhnen geliefert.

Aufsteiger Fürth, der durch Sercan Sararer noch einmal herankam (73.), darf sich nun wohl endgültig keine Hoffnungen mehr auf den Klassenverbleib machen.

Bei einem Sieg wären die Franken immerhin noch einmal bis auf sechs Punkte an den FC Augsburg auf dem Relegationsplatz herangekommen. Doch auch der 14. Versuch der "Kleeblättler" ein Bundesliga-Spiel zu gewinnen, misslang.

Bundesliga-Torschützen 2012/2013

1. Platz (Stand: 31.03.2013)

20 Tore: Robert Lewandowski (Dortmund)

2. Platz

18 Tore: Stefan Kießling (Bayer Leverkusen)

3. Platz

15 Tore: Mario Mandzukic (FC Bayern)

4. Platz

12 Tore: Adam Szalai (Mainz 05)

5. Platz

12 Tore: Vedad Ibisevic (Stuttgart)

5. Platz

12 Tore: Alex Meier (Eintracht Frankfurt)

5. Platz

11 Tore: Thomas Müller (FC Bayern)

8. Platz

11 Tore: Nils Petersen (Bremen)

8. Platz

11 Tore: Marco Reus (Dortmund)

8. Platz

11 Tore: Artjom Rudnevs (Hamburger SV)

11. Platz

10 Tore: Mame Diouf (Hannover)

11. Platz

10 Tore: Aaron Hunt (Werder Bremen)

13. Platz

9 Tore: Jakub Blaszczykowski (Dortmund)

13. Platz

9 Tore: Szabolcs Huszti (Hannover 96)

13. Platz

9 Tore: Sascha Mölders (Augsburg)

13. Platz

9 Tore: Heung-Min Son (Hamburger SV)

Fürth verpasst Big Pionts

"Kein Spieler hat sich abgeschrieben hier", behauptete allerdings Fürth-Kapitän Mergim Mavraj: "Wir waren ebenbürtig, aber wir machen die Big Points nicht. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison."

Am Ende dieses roten Fadens wird mit ziemlicher Sicherheit der Fürther Abstieg stehen.

Dennoch verspricht Trainer Frank Kramer, dass sich sein Team in den nächsten Partien nicht kampflos ergeben wird: "Jedes Spiel ist eine Aufgabe für uns, die wir mit entsprechendem Engagement und Druck angehen."


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Athen feuert Trainer Gonzalez

Der griechische Traditionsklub Panathinaikos Athen und Trainer Fabriciano Gonzalez gehen getrennte Wege. Nach Angaben des 20-maligen Meisters wurde die Zusammenarbeit mit dem Spanier "in beiderseitigem Einvernehmen" beendet.

Gonzalez war Anfang Januar engagiert worden. Seitdem hatte die Mannschaft aus elf Spielen 17 Punkte geholt. Die letzten beiden Partien gingen verloren.

Giannis Vonortas übernimmt den Posten bis zum Saisonende. Der 52 Jahre alte Grieche ist bereits der vierte Trainer in der laufenden Saison.


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Schmelzer will mit Maske spielen

Borussia Dortmunds Linksverteidiger Marcel Schmelzer meldet sich trotz Nasenbeinbruch für das Champions-League-Viertelfinale beim FC Malaga am Mittwoch fit und will mit einer Spezialmaske antreten.

"Mir geht's soweit ganz gut. Die Nase wurde genäht und gerichtet, damit wir keine Zeit verlieren. Denn Mittwoch soll es weitergehen. Dann aber mit Maske", schrieb der Nationalspieler auf seiner Facebook-Seite.

Schmelzer hatte sich beim 2:1-Sieg über den VfB Stuttgart das Nasenbein gebrochen und war noch am Samstag im Krankenhaus behandelt worden.

Auch die angeschlagenen Kevin Großkreutz und Sven Bender nach Auskunft von Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun bis Mittwoch wieder fit sein, teilte der BVB mit.


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Kandidat Keller sammelt Punkte

Written By limadu on Minggu, 31 Maret 2013 | 11.19

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Auch an Ostern geht auf Schalke das Rumgeeiere in der Trainerfrage weiter. Heldt rudert zurück, Keller bleibt bescheiden.

Gelsenkirchen - Horst Heldt ruderte schnell zurück.

Zwar hatte Trainer Jens Keller gerade mit dem 3:0 (0:0) gegen 1899 Hoffenheim ein weiteres Argument für eine Weiterbeschäftigung bei Schalke 04 gesammelt.

Dass er "sehr große Chancen" darauf habe, wollte der Sportvorstand dennoch nicht wiederholen.

"Es werden so viele Namen gehandelt, nur Jens kommt in der Diskussion zu kurz. Es ist nicht so, dass er keine Rolle spielt. Das wollte ich zum Ausdruck bringen", sagte Heldt und relativierte damit seine Aussage vor dem Spiel bei Liga total!.

Alles bleibt offen

In der Trainerfrage, in der der vermeintliche Wunschkandidat Armin Veh in der vergangenen Woche ausgeschieden war, ist weiter alles offen.

"Es bleibt dabei, es ist noch keine Entscheidung getroffen", wiederholte Heldt.

Keller, der seine Bundesliga-Bilanz auf Schalke auf fünf Siege, zwei Remis und drei Niederlagen ausbaute, bleibt ein Kandidat - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Büskens und Di Matteo lauern

Sieben Spiele hat der 42-Jährige noch Zeit, um sich etwa gegen den Ur-Schalker Mike Büskens oder den Champions-League-Gewinner Roberto Di Matteo durchzusetzen.

Der Qualifikationsplatz zur Königsklasse, auf den die Schalker am Samstag kletterten, würde dabei enorm helfen.( DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Aber auch die Erkenntnis, dass die Mannschaft versteht, was er von ihr will.

Schalke geduldig

Gegen Hoffenheim war dies zu sehen.

"Wir haben 90 Minuten Geduld aufgebracht, weiter die Ordnung gehalten und sind nicht in Konter gelaufen", resümierte Keller nach dem lange Zeit sehr zähen Spiel gegen den Tabellenvorletzten ( Bericht: Höger knackt das Bollwerk).

Anders formuliert: Die Schalker zogen aus dem unnötigen 0:3 beim 1. FC Nürnberg die richtigen Lehren - und kamen nach dem späten ersten Tor durch Marco Höger (71.) noch zu einem souveränen Sieg.(DIASHOW: Der 27. Spieltag)

Kellers glückliches Händchen

Dabei durfte sich Keller auch freuen, dass er bei seinen Wechseln ein glückliches Händchen hatte.

Der Brasilianer Raffael, der bislang wenig Gegenwert für die Leihgebühr von einer Million Euro geliefert hatte, erzielte zunächst selbst das 2:0 (79.) und bereitete danach den dritten Treffer durch Teemu Pukki (83.) vor.

Der Finne war ebenfalls kurz zuvor eingewechselt worden.

Keller hält sich zurück

"Dass man Impulse von der Bank bringen kann, wünscht man sich als Trainer natürlich", sagte Keller.

Ansprüche auf eine Weiterbeschäftigung wollte der Nachfolger von Huub Stevens auch nach dem Sprung auf Platz vier nicht stellen: "Ich werde genauso meine Linie weiterführen."

Und die deckt sich mit der offiziellen: Mit Keller geht Heldt zwar die Planung für die nächste Saison an; wer dann auf der Bank sitzt, entscheidet sich aber erst nach dem letzten Spiel.

"Das war eine Notlüge"

Mit anderen Trainern wolle er "bis zum 30. Juni keine Gespräche" führen, behauptete der Sportvorstand sogar - und fügte schelmisch grinsend an: "Vielleicht sage ich auch nachher: Das war eine Notlüge."

Die Frage, ob Keller allein wegen der anfangs geringen öffentlichen Akzeptanz schlechte Karten habe, wollte er gar nicht beantworten: "Das Thema geht mittlerweile allen auf den Zeiger."

Hoffenheim bricht ein und klagt

Ganz andere und viel elementarere Probleme hat Hoffenheim anderthalb Monate vor Saisonende.

Bei weiterhin vier Punkten Rückstand auf den FC Augsburg auf dem Relegationsplatz wird die Chance auf den Klassenerhalt immer kleiner.

"Ein Konter hat unser ganzes Konzept durcheinander gebracht", klagte Kapitän Andreas Beck.

Bundesliga-Torschützen 2012/2013

1. Platz (Stand: 30.03.2013)

20 Tore: Robert Lewandowski (Dortmund)

2. Platz

18 Tore: Stefan Kießling (Bayer Leverkusen)

3. Platz

15 Tore: Mario Mandzukic (FC Bayern)

4. Platz

12 Tore: Adam Szalai (Mainz 05)

5. Platz

12 Tore: Vedad Ibisevic (Stuttgart)

5. Platz

12 Tore: Alex Meier (Eintracht Frankfurt)

5. Platz

11 Tore: Thomas Müller (FC Bayern)

8. Platz

11 Tore: Nils Petersen (Bremen)

8. Platz

11 Tore: Marco Reus (Dortmund)

8. Platz

11 Tore: Artjom Rudnevs (Hamburger SV)

11. Platz

10 Tore: Mame Diouf (Hannover)

11. Platz

10 Tore: Aaron Hunt (Werder Bremen)

13. Platz

9 Tore: Jakub Blaszczykowski (Dortmund)

13. Platz

9 Tore: Szabolcs Huszti (Hannover 96)

13. Platz

9 Tore: Sascha Mölders (Augsburg)

13. Platz

9 Tore: Heung-Min Son (Hamburger SV)

Was 70 Minuten lang in der Defensive hervorragend geklappt hatte, fiel danach völlig zusammen. "Dass wir so einbrechen, ist bitter", meinte Mittelfeldspieler Daniel Williams.

Kurz richtet Blick auf Düsseldorf

Immerhin sorgte Konkurrent Augsburg für ein wenig Freude.

Dank dessen 0:2 gegen Hannover 96 "hat sich unsere Situation nicht geändert", befand Trainer Marco Kurz.

Viel wichtiger sei ohnehin das nächste Spiel am Freitag gegen den Tabellen-15. Fortuna Düsseldorf: "Da wollen wir drei Punkte holen, um noch mal richtig Tuchfühlung zu haben. Wenn wir uns die erste Liga verdienen wollen, müssen wir dann gewinnen."


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Erlöser Kießling ist fast alles wurscht

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Leverkusen feiert in Düsseldorf endlich wieder einen Auswärtssieg. Der Matchwinner Nebenkriegsschauplätzen nichts wissen. Der Goalgetter jagt Dortmunds Lewandowski.

Düsseldorf - Stefan Kießling lächelte zufrieden.

Die Trainerdiskussion bei Bayer Leverkusen lässt den Torjäger kalt.

Die ständigen Nachfragen zum Thema Nationalmannschaft sind dem 29-Jährigen inzwischen egal.

Kießling konzentriert sich auf das Wesentliche.

Und das ist die direkte Qualifikation für die Champions League mit dem "Werksklub".

"Ist eine Befreiung"

"Das ist eine Befreiung. Wir haben den dritten Platz gefestigt. Nur das zählt", sagte der Stürmer nach dem 4:1 (1:1)-Erfolg bei Fortuna Düsseldorf nach zuvor zwei Niederlagen.( DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Kießling hatte mal wieder einen Doppelpack geschnürt (22./Foulelfmeter und 88.) und das vorentscheidende dritte Tor von André Schürrle (84.) glänzend aufgelegt.

Doch auch die herzliche Umarmung von Sportdirektor Rudi Völler nach der Begegnung ließ Kießling den Blick auf die Realität nicht verlieren: "Wir haben nicht so gespielt, wie wir es eigentlich können."

Kießling jagt Lewandowski

Mit nun 18 Saisontoren jagt Kießling im Kampf um die Torjägerkrone den Dortmunder Robert Lewandowski (20 Treffer).

Doch auch darüber macht er sich derzeit keinen Kopf: "Ich versuche nur, der Mannschaft mit meinen Toren zu helfen."

Trotz einer lange Zeit mäßigen Vorstellung der Leverkusener gelang Kießling dieser Versuch prächtig.

Der Lohn war der erste Auswärtssieg seit dem 4:1 bei Werder Bremen am 28. November.

Kießling für Duo Hyypiä/ Lewandowski

Unter der Woche hatten sich Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä an die Mannschaft gewandt, um Ruhe in die ständige Trainerdiskussion zu bringen.

Kießling lässt sich davon ohnehin nicht beeinflussen.

"Wir als Spieler können es nicht bestimmen. Wenn die Sache aufkommt, müssen wir es ausblenden", meinte Kießling, der gerne "mit beiden" in die neue Saison gehen würde.

Effektive Leverkusener

Kießling war in Düsseldorf aber nicht der Einzige, der sich die Extra-Glückwünsche von Völler abholen konnte.(DIASHOW: Der 27. Spieltag).

Auch der zuvor formschwache Schürrle traf doppelt.

Sein sehenswerter Schuss zum 2:1 brachte Bayer in einer schwierigen Phase auf die Siegerstraße (62.).

"Wir haben in dieser Saison öfters die Konsequenz und Effizienz vermissen lassen. Da tun die vier Tore besonders gut", meinte Schürrle.

Zustimmung erhielt der Nationalspieler von Gonzalo Castro. "Es wurde Zeit, dass wir mal wieder auswärts gewinnen. Wir haben nicht überzeugend gespielt, waren aber effektiv."

Düsseldorf unter Wert geschlagen

Weniger effektiv waren die Gastgeber.

Die Düsseldorfer betrieben einen hohen Aufwand, belohnten sich für ihr engagiertes Spiel aber nicht.

Bundesliga-Torschützen 2012/2013

1. Platz (Stand: 30.03.2013)

20 Tore: Robert Lewandowski (Dortmund)

2. Platz

18 Tore: Stefan Kießling (Bayer Leverkusen)

3. Platz

15 Tore: Mario Mandzukic (FC Bayern)

4. Platz

12 Tore: Adam Szalai (Mainz 05)

5. Platz

12 Tore: Vedad Ibisevic (Stuttgart)

5. Platz

12 Tore: Alex Meier (Eintracht Frankfurt)

5. Platz

11 Tore: Thomas Müller (FC Bayern)

8. Platz

11 Tore: Nils Petersen (Bremen)

8. Platz

11 Tore: Marco Reus (Dortmund)

8. Platz

11 Tore: Artjom Rudnevs (Hamburger SV)

11. Platz

10 Tore: Mame Diouf (Hannover)

11. Platz

10 Tore: Aaron Hunt (Werder Bremen)

13. Platz

9 Tore: Jakub Blaszczykowski (Dortmund)

13. Platz

9 Tore: Szabolcs Huszti (Hannover 96)

13. Platz

9 Tore: Sascha Mölders (Augsburg)

13. Platz

9 Tore: Heung-Min Son (Hamburger SV)

"Wir sind ein bisschen unter Wert geschlagen worden", meinte Trainer Norbert Meier.

Besonders nach dem Ausgleich durch das Eigentor von Daniel Schwaab (41.) war die Fortuna ein Gegner auf Augenhöhe.

Nach dem fünften Spiel in Folge ohne Sieg geht der Kampf um den Klassenerhalt aber weiter. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf den Relegationsrang. "Diese Niederlage wird uns nicht umwerfen. Diese Mannschaft hat Charakter", sagte Meier.


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Schützenfest als Trost: Bayern wie im Rausch

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Trainer Heynckes sieht beim Kantersieg seines Teams gegen den HSV Fußball aus Lehrbuch. Ein neuer Rekord winkt.

Aus München berichtet Christian Stüwe

München - Die Meisterschaft konnten die Bayern ihren Fans in der heimischen Arena noch nicht bieten.

Dafür verwöhnten sie das Publikum beim 9:2 (5:0) gegen den heillos überforderten Hamburger SV mit einer historischen Vorstellung ( DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Zum ersten Mal seit März 2000 - damals gewann Bayer Leverkusen in Ulm mit 9:1 - gelangen einem Bundesligisten neun Tore in einem Spiel (DIASHOW: Die Bilder des Spieltags).

"Wir haben wunderschöne Tore erzielt. Die Gegentore waren Schönheitsfehler, wo wir unkonzentriert waren - das darf nicht passieren. Heute ist aber nicht der Tag, um Kritik zu üben", freute sich Trainer Jupp Heynckes bei LIGA total! über den Kantersieg.

Am kommenden Spieltag kann sich sein Team mit einem Sieg bei Eintracht Frankfurt aus eigener Kraft zum Meister krönen.

Pizarro mit Viererpack

Xherdan Shaqiri (5.), Bastian Schweinsteiger (19.), Claudio Pizarro (30., 45., 53., 68.), Arjen Robben (33., 54.) und Franck Ribery (78.) trafen für die in allen Belangen überlegenen Bayern. Jeffrey Bruma (75.) und Heiko Westermann (86.) erzielten die Treffer für den HSV.

Mit dem zehnten Sieg in Folge egalisierten die Bayern dazu die längste Bundesliga-Erfolgsserie innerhalb einer Saison. Bislang konnten nur der VfL Wolfsburg (2008/09) und Borussia Mönchengladbach (1986/87) in einer Saison zehn Mal hintereinander gewinnen. Die "Fohlen" wurden damals übrigens auch von Heynckes trainiert.

Sportvorstand Matthias Sammer richtete den Blick schon auf das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag gegen Juventus Turin.

"HSV kein Maßstab"

"Der HSV ist nicht der Maßstab: Juve ist sehr clever, ausgebufft und sehr gut organisiert", sagte Sammer. "Wir können natürlich selbstbewusst sein, aber es wird ein völlig anderes Spiel, weil es auch wichtig sein wird, zu Null zu spielen."

Völlig deprimiert zeigte sich HSV-Kapitän Heiko Westermann.

"Ich habe dafür keine Erklärung. Ich schäme mich für mich und für die Mannschaft. Wir haben viel zu brav gespielt. Nur schön spielen, das geht nicht. Es tut mir leid für die Fans, die mitgereist sind, und den gesamten Verein", erklärte der Nationalspieler.

Noch nie hatten die Hamburger in ihrer Bundesliga-Historie höher verloren. Doch trotz des Absturzes auf Rang neun haben sie nur einen Punkt Rückstand auf die Europacup-Plätze.

Von einer "historischen Niederlage", sprach Trainer Thorsten Fink sprach bei LIGA total!: "Wir haben alle versagt, nicht nur das Team, das auf dem Platz steht – der Trainer gehört ja mit zum Team. für den HSV - das schmerzt besonders."

Heynckes schont Spieler

Heynckes hatte mit Hinblick auf das Spiel gegen Juventus einige Veränderungen an seiner Startelf vorgenommen.

Der angeschlagene Ribery nahm ebenso wie Thomas Müller und Mario Mandzukic zunächst auf der Bank Platz, der ebenfalls noch nicht ganz fitte Mario Gomez war erst gar nicht im Kader.

Luiz Gustavo ersetzte auf der für ihn ungewohnten Linksverteidigerposition David Alaba.

Auf der Position des Mittelstürmers durfte Pizarro von Beginn an ran, Shaqiri, Toni Kroos und Arjen Robben bildeten die offensive Dreierreihe im Mittelfeld.

Die Schützenfeste

1. Platz

Mönchengladbach - Dortmund 12:0 (29.04.1978)

2. Platz

Mönchengladbach - Schalke 11:0 (07.01.1967)

3. Platz

Mönchengladbach - Neunkirchen 10:0 (04.11.1967)

4. Platz

Bayern München - Dortmund 11:1 (27.11.1971)

5. Platz

Dortmund - Bielefeld 11:1 (06.11.1982)

6. Platz

Mönchengladbach - Braunschweig 10:0 (11.10.1984)

7. Platz

1860 München - Karlsruhe 9:0 (27.02.1965)

8. Platz

Tasmania Berlin - Duisburg 0:9 (26.03.1966)

9. Platz

Bayern München - Tennis Borussia Berlin 9:0 (10.09.1976)

10. Platz

Bayern München - OFC Kickers 9:0 (13.03.1984)

11. Platz

Hamburg - Karlsruhe 8:0 (12:02.1966)

12. Platz

Neunkirchen : 1860 München 1:9 (16.04.1966)

13. Platz

Köln - Schalke 8:0 (08.11.1969)

14. Platz

Hertha BSC - Dortmund 9:1 (18.04.1970)

15. Platz

Frankfurt - Essen 9:1(05.10.1974)

16. Platz

Köln - Braunschweig 8:0 (08.09.1979)

17. Platz

Ulm - Leverkusen 1:9 (18.03.2000)

18. Platz

1860 München - Hamburg 9:2 (07.03.1964)

19. Platz

Frankfurt - Bremen 7:0 (04.04.1964)

20. Platz

Frankfurt - Karlsruhe 0:7 (19.09.1964)

Shaqiri verwertet Kroos-Anspiel

Und die Offensive der Bayern wirbelte von Beginn an, vor 71.000 Zuschauern eröffneten die Münchner bereits nach fünf Minuten das österliche Scheibenschießen. Kroos passte auf Shaqiri, der Schweizer nahm Maß und ließ Rene Adler mit einem platzierten Linksschuss aus 20 Metern keine Chance.

Nach knapp 20 Minuten dann das 2:0 für die Bayern: Nach einem Eckball landete der Ball bei Bastian Schweinsteiger, der aus kurzer Distanz einköpfte.

Pizarro und Robben glänzen

Jetzt drehte die Münchner Offensive auf, die Hamburger Abwehr präsentierte sich tapsig wie ein Kleinkind auf der Suche nach Ostereiern. LIGA total!-Experte Thomas Strunz ging mit den Gästen hart ins Gericht: "Eine absolute Frechheit, was der HSV hier angeboten hat – das war Arbeitsverweigerung."

Nachdem Robben zunächst noch am stark reagierenden Adler gescheitert war, traf der Stürmer ebenfalls nach einer Ecke (30.). Bayern agierte nun nach Belieben, der bärenstarke Arjen Robben spielte mit Pizarro Doppelpass und besorgte aus zwölf Metern das 4:0.

Noch vor der Pause erzielte der glänzend aufgelegte Pizarro seinen zweiten Treffer (45.), so dass es mit 5:0 in die Pause ging.

Feine Treffer nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel ging die Demontage der Hamburger weiter.

Zunächst traf erneut Pizarro nach Robben-Pass sehenswert per Hacke (53.), dann erhöhte abermals Robben (54.) mit einem feinem Lupfer gegen Adler.

Nach einer knappen Stunde brachte Heynckes Franck Ribery und Thomas Müller für Robben und Shaqiri, die von den Fans gefeiert wurden. Doch das nächste Tor erzielte abermals Pizarro (68.), der damit seine sechste Torbeteiligung an diesem Nachmittag verbuchte.

Bundesliga-Torschützen 2012/2013

1. Platz (Stand: 30.03.2013)

20 Tore: Robert Lewandowski (Dortmund)

2. Platz

18 Tore: Stefan Kießling (Bayer Leverkusen)

3. Platz

15 Tore: Mario Mandzukic (FC Bayern)

4. Platz

12 Tore: Adam Szalai (Mainz 05)

5. Platz

12 Tore: Vedad Ibisevic (Stuttgart)

5. Platz

12 Tore: Alex Meier (Eintracht Frankfurt)

5. Platz

11 Tore: Thomas Müller (FC Bayern)

8. Platz

11 Tore: Nils Petersen (Bremen)

8. Platz

11 Tore: Marco Reus (Dortmund)

8. Platz

11 Tore: Artjom Rudnevs (Hamburger SV)

11. Platz

10 Tore: Mame Diouf (Hannover)

11. Platz

10 Tore: Aaron Hunt (Werder Bremen)

13. Platz

9 Tore: Jakub Blaszczykowski (Dortmund)

13. Platz

9 Tore: Szabolcs Huszti (Hannover 96)

13. Platz

9 Tore: Sascha Mölders (Augsburg)

13. Platz

9 Tore: Heung-Min Son (Hamburger SV)

Bruma trifft nach Ecke

Wenig später gelang Jeffrey Bruma das 1:8, die HSV-Fans quittierten dies mit hämischen "Auswärtsieg!"-Rufen.

Und es kam noch schlimmer für den HSV: Auch Ribery (76.) trug sich nach Pass von Schweinsteiger in die Torschützenliste ein.

Das elfte Tor des Tages erzielte HSV-Verteidiger Heiko Westermann (86.), wieder nach einer Ecke. Das 2:9 war der Endstand an einem denkwürdigen Samstagabend in der Fröttmaninger Arena.


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