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Urgesteine unter sich

Written By limadu on Minggu, 01 Desember 2013 | 11.19

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Mit Neururer und Funkel duellieren sich bei Sechzigs Gastspiel in Bochum Kult-Trainer. Vorher kommt es zum gespielten Streit.

München - Peter Neururer gegen Friedhelm Funkel - kultiger als beim Duell der Trainer-Urgesteine geht es eigentlich nicht.

467 Zweitligaspiele haben sie zusammen auf dem Buckel, bei der Partie ihrer Klubs VfL Bochum und 1860 München treffen die alten Bekannten am Sonntag (ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER) einmal mehr aufeinander.

Und wie es sich gehört, gibt es unter langjährigen Kollegen im Vorfeld des Kräftemessens die eine oder andere - nicht ganz ernst gemeinte – Provokation. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Er sieht 30 Jahre älter aus"

"Friedhelm sieht 30 Jahre älter aus als ich", verkündete Neururer beispielsweise kürzlich in der "AZ".

Funkel, der am 10. Dezember 60 wird und damit nur zwei Jahre älter als sein Kollege ist, lässt das natürlich nicht auf sich sitzen.

"Das ist eine Frechheit, das muss ich ganz klar abstreiten", konterte der Sechzig-Trainer scheinbar empört vor der Partie gegen Bochum, fügte dann aber hinzu: "Peter verzeih' ich diesen Spruch. Wir verstehen uns wirklich sehr, sehr gut."

Auch Neururer lobte den langjährigen Kollegen: "Er ist ein Top-Typ, ein super Trainer. Wir sind vom selben Schlag."

Gutes Omen

Hinzu kommt, dass Funkel eine Bochumer Vergangenheit hat. 2011 führte er den VfL fast in die Bundesliga. In der Relegation scheiterte Bochum aber an Borussia Mönchengladbach.

Mit 1860 würde Funkel nur zu gerne die schwarze Serie im Westen beenden: In 16 Spielen beim VfL gewannen die "Löwen" noch nie (zehn Niederlagen, sechs Remis) und warten seit zehn Pflichtspielen auf einen Sieg gegen Bochum.

Hoffnung macht aber ein Blick in die Geschichtsbücher und auf die gegnerische Trainerbank: Beim letzten "Löwen"-Sieg saß dort nämlich auch Neururer, 1860 gewann am 1. November 2003 im Münchner Olympiastadion mit 3:1.

Voraussichtliche Aufstellungen:

Greuther Fürth - Energie Cottbus

Fürth: Hesl - Brosinski, Korcsmar, Mavraj, Gießelmann - Stieber, Trinks, Sparv, Weilandt - Mudrinski, Füllkrug

Cottbus: Almer - M. Schulze, Möhrle, Börner, Bittroff - Kruska, Banovic - Stiepermann, Takyi, Fomitschow - Sanogo

Ausgangslage: Fürth hat nur eines seiner jüngsten drei Heimspiele gewonnen. Die seit sechs Partien sieglosen Cottbuser haben ihre letzten vier Auftritte verloren, drei davon ohne eigenes Tor. Beim jüngsten 1:4 gegen Frankfurt gelang den Lausitzern nach zuvor fünf Begegnungen ohne Treffer wieder ein Torerfolg.

(So., ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 19 Uhr im TV auf SPORT1)

SC Paderborn - Erzgebirge Aue

Paderborn: L. Kruse - Wemmer, Strohdiek, Hünemeier, Hartherz - Demme, Zeitz - Kachunga, Wurtz, Meha - Saglik

Aue: Männel - Klingbeil, Ivan Gonzalez, Paulus, Miatke - Fa. Müller, M. Fink, Benatelli, Kocer - Janjic - S. Okoronkwo

Ausgangslage: Paderborn fuhr aus den jüngsten drei Spielen nur einen Zähler ein. Aue blieb zwar in den letzten sechs Auswärtsauftritten sieglos (ein Unentschieden, fünf Niederlagen), erzielte aber in fünf dieser sechs Spiele jeweils einen Treffer.

(So., ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 19 Uhr im TV auf SPORT1)

VfL Bochum - TSV 1860 München

Bochum: Luthe - Freier, Maltritz, Fabian, Acquistapace - Tasaka, Jungwirth, Tiffert, Bastians - Ilsö, Sukuta-Pasu

München: Kiraly - Volz, Vallori, Schindler, Wojtkowiak - Bülow - Stoppelkamp, Y. Stark, D. Stahl, Adlung - Lauth

Ausgangslage: Die seit vier Spielen ungeschlagenen Bochumer feierten zuletzt drei Siege in Folge ohne Gegentor. Die Münchner blieben auswärts zuletzt zweimal ohne Gegentreffer. In Bochum konnte der TSV noch nie ein Pflichtspiel gewinnen (sechs Unentschieden, zehn Niederlagen).

1860-Trainer seit 1988

Willi Bierofka

01.07.1988 - 20.02.1990

Karsten Wettberg

21.02.1990 - 31.05.1992

Edi Stöhr

01.06.1992 - 30.06.1992

Werner Lorant

01.07.1992 - 17.10.2001

Peter Pacult

18.10.2001 - 12.03.2003

Falko Götz

12.03.2003 - 17.04.2004

Gerald Vanenburg

18.04.2004 - 30.06.2004

Rudi Bommer

01.07.2004 - 05.12.2004

Reiner Maurer

06.12.2004 - 23.01.2006

Walter Schachner

24.01.2006 - 18.03.2007

Marco Kurz

18.03.2007 - 24.02.2009

Uwe Wolf

25.02.2009 - 12.05.2009

Ewald Lienen

13.05.2009 - 17.06.2010

Reiner Maurer

25.06.2010 - 18.11.2012

Alexander Schmidt

seit 18.11.2012

Friedhelm Funkel

seit 07.09.2013

(So., ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 19 Uhr im TV auf SPORT1)

MONTAG:

FSV Frankfurt - Arminia Bielefeld

Frankfurt:Pirson - Huber, Schlicke, Oumari, Teixeira - Konrad, Heitmeier - Görlitz, Yelen, Epstein - Ziereis

Bielefeld: Platins - Feick, Hübener, Horning, Striftler - Schütz, Jerat - Achahbar, Müller, Schönfeld - Klos

Ausgangslage: Frankfurt blieb in den letzten Heimspielen sieg- und torlos. Bielefeld kassierte zuletzt sieben Niederlagen in Folge, fünf davon ohne eigenen Treffer. Beim FSV haben die Arminen noch nie ein Pflichtauswärtsspiel verloren (ein Sieg, ein Unentschieden).

(Mo., ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER)


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FCB-Talent Höjbjerg geehrt

Dieses Foto postete Höjbjerg in seinem Profil bei Instagram

Bayern Münchens Talent Pierre-Emile Höjbjerg ist als bester Nachwuchsspieler Dänemarks ausgezeichnet worden.

"Es ist eine große Ehre", freute sich der Youngster bei Instagram.

Der Mittelfeldspieler ist der jüngste je beim FC Bayern eingesetzte Spieler in der Bundesliga.

Er debütierte unter Ex-Trainer Jupp Heynckes am 29. Spieltag der vergangenen Saison und löste damit David Alaba als Rekordhalter ab.

In der laufenden Spielzeit zählt er zu den Leistungsträgerin der Bayern-Reserve in der Regionalliga und kam bisher auf zehn Einsätze.

Unter dem neuen Coach Pep Guardiola durfte er sich in einem Pflichtspiel bisher noch nicht beweisen. Der 18-Jährige stand aber zuletzt im Aufgebot für das Auswärtsspiel in der Champions League bei ZSKA Moskau (3:1).


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Skibbe verliert mit Grasshopper

Michael Skibbe ist seit Juni Trainer in Zürich

Die Grasshopper Zürich mit ihrem deutschen Trainer Michael Skibbe müssen in der ersten Schweizer Liga einen Rückschlag hinnehmen.

Die Mannschaft des ehemaligen Bundesliga-Coaches kassierte eine 1:2 (0:1)-Niederlage gegen den FC Luzern und verpasste es, zumindest vorübergehend am Spitzenreiter FC Basel vorbei zu ziehen.

Der Titelverteidiger, Gruppengegner von Schalke 04 in der Champions League, tritt am Sonntag bei den Young Boys Bern an.

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Watzke: Lewy zu halten richtig

Hans-Joachim Watzke ist seit 2005 Geschäftsführer beim BVB

Hans-Joachim Watzke hat im "Aktuellen Sportstudio" die Maßnahme verteidigt, Robert Lewandowski nicht schon vorzeitig an den FC Bayern verkauft zu haben.

"Wenn Sie morgen die Zeitung aufschlagen, sehen Sie, wer in der Torjägerliste ganz oben steht. Vielleicht war es doch richtig, ihn zu behalten", sagte der Geschäftsführer des BVB im "ZDF".

In Richtung FC Bayern ging der 54-Jährige auf Schmusekurs: " Ich gönne das den Bayern. Mir ist es lieber, eine deutsche Mannschaft ist die beste Mannschaft der Welt, als eine spanische."

Trotzdem glaubt Watzke, dass der BVB die Bayern in absehbarer Zeit wieder einmal überflügeln kann: "Irgendwann werden wir auch mal wieder so weit sein. Im Märchenbuch sind noch ein paar Kapitel frei."

Dass Mario Götze im Spitzenspiel gegen seinen Ex-Klub getroffen hat, nimmt Watzke ihm nicht übel: "Ich ärgere mich schwarz, wenn wir verloren haben, aber doch nicht, weil Mario getroffen hat. Das hat er doch bei uns gelernt."


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Wolfsburg und HSV spielen Remis

Written By limadu on Sabtu, 30 November 2013 | 11.19

Der VfL Wolfsburg hat im Kampf um die Nummer eins im Norden seinen momentan stärksten Konkurrenten auf Distanz gehalten.

Der ambitionierte Werksklub erkämpfte sich im hitzigen Bundesliga-Heimspiel am Freitagabend gegen den Hamburger SV ein 1:1 (1:1) und dürfte mit nun 23 Punkten vom HSV und den anderen Nord-Rivalen bis zur Winterpause kaum noch eingeholt werden.

Außerdem verkürzten die Wölfe den Rückstand auf den Champions-League-Platz vier vorübergehend auf zwei Zähler.

Möglicherweise kostete ein Patzer von Torhüter Diego Benaglio den lange spielbestimmenden Wolfsburgern den Sieg.

Bei der 1: 0-Gästeführung durch Hakan Calhanoglu (19.) hatte sich der Schweizer Nationalkeeper beim Freistoß des Hamburger Spielmachers zuerst klar verschätzt, dann sprang der Ball von der Latte auf Benaglios Kopf und von dort ins Tor.

In der 31. Minute glich Linksverteidiger Ricardo Rodriguez mit einem verwandelten Foulelfmeter für den seit nunmehr sechs Spielen ungeschlagenen VfL aus.

Zuvor hatte Nationalspieler Heiko Westermann den Wolfsburger Daniel Caligiuri von den Beinen geholt. In der starken Hamburger Schlussphase traf Ivo Ilicevic die Latte (85.).

"Am Ende haben wir das Spiel zu 100 Prozent bestimmt und unglaubliche Chancen gehabt. Wenn man so spielt, muss man eigentlich gewinnen", sagte HSV-Trainer Bert van Marwijk bei "Sky"

Wolfsburgs Youngster Maximilian Arnold meinte: "Hamburg hat immer mehr Druck ausgeübt, es war sehr schwer für uns. Wir müssen uns bei unserem Torwart und beim Aluminum bedanken, dass wir einen Punkt geholt haben."

VfL-Trainer Dieter Hecking hatte vor 28.648 Zuschauern auf seine seit Wochen eingespielte Stammelf vertraut, einzig der gelbgesperrte Brasilianer Diego wurde von Neuzugang Caligiuri ersetzt.

Bei den Hamburgern fehlte weiterhin Spielmacher Rafael van der Vaart, außerdem musste Ivo Ilicevic für Tolgay Arslan zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Es entwickelte sich von Beginn an eine zerfahrene Partie. Die Akteure auf dem Rasen kämpften zwar verbissen um jeden Ball, im Spielaufbau reihte sich aber ein Fehlpass an den nächsten. Chancen blieben dadurch Mangelware.

Auf Seiten der Hamburger blieb Stürmer Pierre-Michel Lasogga, der in der A- und B-Jugend in Wolfsburg auf Torejagd gegangen war, zunächst wirkungslos. Daher war es fast folgerichtig, dass das erste Tor nach einem Standard fiel.

Die Wolfsburger, bei denen Arnold in der Rolle des Spielmachers in der ersten Halbzeit nicht wirklich zu überzeugen wusste, waren vom Rückstand sichtlich geschockt.

Lasogga hätte nach einem Konter das 2:0 für den HSV erzielen müssen. Stattdessen gab es eine Minute später den berechtigten Elfmeter, der die Hausherren sichtlich beflügelte.

Die Zweikämpfe wurden fortan noch aggressiver geführt.

Auch nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Teams keinen Zentimeter Rasen.

Die Wölfe kamen etwas besser aus der Kabine, der auffällige Caligiuri scheiterte aber kurz nach Wiederanpfiff an HSV-Torwart Rene Adler (47.).

Acht Minuten später war es erneut der von Abwehrspieler Naldo freigespielte Caligiuri, der in dem Nationaltorwart seinen Meister fand.

Die Hamburger konnten sich erst Mitte der zweiten Halbzeit von dem Druck befreien und selbst wieder Akzente nach vorne setzen.

In der 71. Minute hatten die Gäste Pech, als Schiedsrichter Felix Brych (München) nach einem Zweikampf zwischen Patrick Ochs und dem allein aufs Tor zulaufenden Tomas Rincon nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte.


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Wolfsburg und HSV spielen Remis

Der VfL Wolfsburg hat im Kampf um die Nummer eins im Norden seinen momentan stärksten Konkurrenten auf Distanz gehalten.

Der ambitionierte Werksklub erkämpfte sich im hitzigen Bundesliga-Heimspiel am Freitagabend gegen den Hamburger SV ein 1:1 (1:1) und dürfte mit nun 23 Punkten vom HSV und den anderen Nord-Rivalen bis zur Winterpause kaum noch eingeholt werden.

Außerdem verkürzten die Wölfe den Rückstand auf den Champions-League-Platz vier vorübergehend auf zwei Zähler.

Möglicherweise kostete ein Patzer von Torhüter Diego Benaglio den lange spielbestimmenden Wolfsburgern den Sieg.

Bei der 1: 0-Gästeführung durch Hakan Calhanoglu (19.) hatte sich der Schweizer Nationalkeeper beim Freistoß des Hamburger Spielmachers zuerst klar verschätzt, dann sprang der Ball von der Latte auf Benaglios Kopf und von dort ins Tor.

In der 31. Minute glich Linksverteidiger Ricardo Rodriguez mit einem verwandelten Foulelfmeter für den seit nunmehr sechs Spielen ungeschlagenen VfL aus.

Zuvor hatte Nationalspieler Heiko Westermann den Wolfsburger Daniel Caligiuri von den Beinen geholt. In der starken Hamburger Schlussphase traf Ivo Ilicevic die Latte (85.).

VfL-Trainer Dieter Hecking hatte vor 28.648 Zuschauern auf seine seit Wochen eingespielte Stammelf vertraut, einzig der gelbgesperrte Brasilianer Diego wurde von Neuzugang Caligiuri ersetzt.

Bei den Hamburgern fehlte weiterhin Spielmacher Rafael van der Vaart, außerdem musste Ivo Ilicevic für Tolgay Arslan zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Es entwickelte sich von Beginn an eine zerfahrene Partie.

Die Akteure auf dem Rasen kämpften zwar verbissen um jeden Ball, im Spielaufbau reihte sich aber ein Fehlpass an den nächsten.

Chancen blieben dadurch Mangelware.

Auf Seiten der Hamburger blieb Stürmer Pierre-Michel Lasogga, der in der A- und B-Jugend in Wolfsburg auf Torejagd gegangen war, zunächst wirkungslos.

Daher war es fast folgerichtig, dass das erste Tor nach einem Standard fiel.

Die Wolfsburger, bei denen Youngster Maximilian Arnold in der Rolle des Spielmachers in der ersten Halbzeit nicht wirklich zu überzeugen wusste, waren vom Rückstand sichtlich geschockt.

Lasogga hätte nach einem Konter das 2:0 für den HSV erzielen müssen.

Stattdessen gab es eine Minute später den berechtigten Elfmeter, der die Hausherren sichtlich beflügelte.

Die Zweikämpfe wurden fortan noch aggressiver geführt.

Auch nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Teams keinen Zentimeter Rasen.

Die Wölfe kamen etwas besser aus der Kabine, der auffällige Caligiuri scheiterte aber kurz nach Wiederanpfiff an HSV-Torwart Rene Adler (47.).

Acht Minuten später war es erneut der von Abwehrspieler Naldo freigespielte Caligiuri, der in dem Nationaltorwart seinen Meister fand.

Die Hamburger konnten sich erst Mitte der zweiten Halbzeit von dem Druck befreien und selbst wieder Akzente nach vorne setzen.

In der 71. Minute hatten die Gäste Pech, als Schiedsrichter Felix Brych (München) nach einem Zweikampf zwischen Patrick Ochs und dem allein aufs Tor zulaufenden Tomas Rincon nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte.


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Nach Slapstik: Wölfe retten Punkt

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Wolfsburg-Keeper Benaglio fängt sich von Hamburgs Calhanoglu einen kuriosen Treffer. Die "Wölfe" gleichen vom Punkt aus.

Diego Benaglio kassierte auf kuriose Weise den Rückstand gegen Hamburg

Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg hat im Kampf um die Nummer eins im Norden seinen momentan stärksten Konkurrenten auf Distanz gehalten.

Der ambitionierte Werksklub erkämpfte sich im hitzigen Heimspiel am Freitagabend gegen den Hamburger SV ein 1:1 (1:1) und dürfte mit nun 23 Punkten vom HSV und den anderen Nord-Rivalen bis zur Winterpause kaum noch eingeholt werden.

Außerdem verkürzten die Wölfe den Rückstand auf den Champions-League-Platz vier vorübergehend auf zwei Zähler. (Bilder des Spiels)

Von Benaglios Kopf ins Tor

Möglicherweise kostete ein Patzer von Torhüter Diego Benaglio den lange spielbestimmenden Wolfsburgern den Sieg.

Bei der 1:0-Gästeführung durch Hakan Calhanoglu (19.) hatte sich der Schweizer Nationalkeeper beim Freistoß des Hamburger Spielmachers zuerst klar verschätzt, dann sprang der Ball von der Latte auf Benaglios Kopf und von dort ins Tor.

"Vielleicht war es genau dieser eine Schritt zu viel. So hat er mich erwischt", gab sich der Keeper nachher bei "Sky" selbstkritisch: "Das geht natürlich auf meine Kappe."

Rodriguez trifft vom Punkt

In der 31. Minute glich Linksverteidiger Ricardo Rodriguez mit einem verwandelten Foulelfmeter für den seit nunmehr sechs Spielen ungeschlagenen VfL aus. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Zuvor hatte Nationalspieler Heiko Westermann den Wolfsburger Daniel Caligiuri von den Beinen geholt. In der starken Hamburger Schlussphase traf Ivo Ilicevic die Latte (85.).

"Nach hinten raus haben wir richtig Glück gehabt, da müssen wir ganz ehrlich sein", gab Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking zu: "Die letzte halbe Stunde war nicht okay. Wir dürfen nicht so viel träumen, sondern müssen hart arbeiten."

Van Marwijk hadert, Arnold erleichtert

"Am Ende haben wir das Spiel zu 100 Prozent bestimmt und unglaubliche Chancen gehabt. Wenn man so spielt, muss man eigentlich gewinnen", sagte HSV-Trainer Bert van Marwijk.

Wolfsburgs Youngster Maximilian Arnold meinte: "Hamburg hat immer mehr Druck ausgeübt, es war sehr schwer für uns. Wir müssen uns bei unserem Torwart und beim Aluminum bedanken, dass wir einen Punkt geholt haben."

Caligiuri ersetzt Diego

VfL-Trainer Dieter Hecking hatte vor 28.648 Zuschauern auf seine seit Wochen eingespielte Stammelf vertraut, einzig der gelbgesperrte Brasilianer Diego wurde von Neuzugang Caligiuri ersetzt.

Bei den Hamburgern fehlte weiterhin Spielmacher Rafael van der Vaart, außerdem musste Ivo Ilicevic für Tolgay Arslan zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Zerfahrener Beginn

Es entwickelte sich von Beginn an eine zerfahrene Partie. Die Akteure auf dem Rasen kämpften zwar verbissen um jeden Ball, im Spielaufbau reihte sich aber ein Fehlpass an den nächsten.

Chancen blieben dadurch Mangelware. Auf Seiten der Hamburger blieb Stürmer Pierre-Michel Lasogga, der in der A- und B-Jugend in Wolfsburg auf Torejagd gegangen war, zunächst wirkungslos.

Bundesliga-Torschützen 2013/2014

1. Platz (Stand: 29.11.2013)

9 Tore: Robert Lewandowski (Borussia Dortmund)

2. Platz

8 Tore: Vedad Ibisevic (Stuttgart)

2. Platz

8 Tore: Pierre-Michel Lasogga (Hamburger SV)

2. Platz

8 Tore: Mario Mandzukic (Bayern)

2. Platz

8 Tore: Stefan Kießling (Bayer Leverkusen)

6. Platz

7 Tore: Pierre-Emerick Aubameyang (Dortmund)

6. Platz

7 Tore: Roberto Firmino (Hoffenheim)

6. Platz

5 Tore: Max Kruse (Gladbach)

6. Platz

7 Tore: Marco Reus (Dortmund)

6. Platz

7 Tore: Adrian Ramos (Hertha BSC)

6. Platz

7 Tore: Sidney Sam (Leverkusen)

6. Platz

7 Tore: Nicolai Müller (Mainz 05)

13. Platz

6 Tore: Thomas Müller (Bayern)

13. Platz

6 Tore: Raffael (Gladach)

13. Platz

6 Tore: Ivica Olic (VfL Wolfsburg)

13. Platz

6 Tore: Anthony Modeste (Hoffenheim)

13. Platz

6 Tore: Rafael van der Vaart (Hamburger SV)

Daher war es fast folgerichtig, dass das erste Tor nach einem Standard fiel.

Lasogga versemmelt

Die Wolfsburger, bei denen Youngster Maximilian Arnold in der Rolle des Spielmachers in der ersten Halbzeit nicht wirklich zu überzeugen wusste, waren vom Rückstand sichtlich geschockt.

Lasogga hätte nach einem Konter das 2:0 für den HSV erzielen müssen. Stattdessen gab es eine Minute später den berechtigten Elfmeter, der die Hausherren sichtlich beflügelte.

Die Zweikämpfe wurden fortan noch aggressiver geführt.

Caligiuri verpasst doppelt

Auch nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Teams keinen Zentimeter Rasen.

Die Wölfe kamen etwas besser aus der Kabine, der auffällige Caligiuri scheiterte aber kurz nach Wiederanpfiff an HSV-Torwart Rene Adler (47.).

Acht Minuten später war es erneut der von Abwehrspieler Naldo freigespielte Caligiuri, der in dem Nationaltorwart seinen Meister fand.

Kein Elfmeter für Hamburg

Die Hamburger konnten sich erst Mitte der zweiten Halbzeit von dem Druck befreien und selbst wieder Akzente nach vorne setzen.

In der 71. Minute hatten die Gäste Pech, als Schiedsrichter Felix Brych (München) nach einem Zweikampf zwischen Patrick Ochs und dem allein aufs Tor zulaufenden Tolgay Arslan nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte.


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