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Bundestrainer Löw nominiert Kader

Written By limadu on Jumat, 20 Maret 2015 | 11.19

Holger Badstuber bestritt bislang 30 Länderspiele © Getty Images

Holger Badstuber darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Rückkehr in die Nationalmannschaft machen. Bundestrainer Löw setzt wohl auch weiter auf ein Sorgenkind.

Holger Badstuber steht vor dem Comeback in der deutschen Nationalmannschaft.

Wenn Bundestrainer Joachim Löw am Freitag den Kader für die nächsten Länderspiele bekannt gibt, ist wahrscheinlich auch der Verteidiger, der sich nach langer Verletzungspause beim FC Bayern einen Stammplatz erkämpfte, dabei.

Das letzte seiner bislang 30 Länderspiele absolvierte der 26-Jährige beim 4:4 gegen Schweden am 16. Oktober 2012.

Auch Lukas Podolski wird trotz seiner Formkrise wohl weiterhin ein Mitglied beim Weltmeister sein.

"Die Nationalelf war immer ein Halt für Lukas. Ich denke, dass er jetzt auch mal unsere Unterstützung benötigt, die hat er sich verdient", sagte Löw (55) der Bild nach einem Wochenend-Besuch beim Inter-Profi in Mailand. Podolski habe "immer noch unser Vertrauen und wir hoffen, die Tage bei uns geben ihm Aufwind und Kraft."

Podolski wartet seit seinem Wechsel zu den Mailändern noch auf sein erstes Tor und hatte zuletzt seinen Stammplatz eingebüßt.

Chancen auf eine Nominierung haben auch Emre Can, der sich beim FC Liverpool einen Stammplatz gesichert hat, und Robin Knoche vom VfL Wolfsburg. Die zuletzt bei Borussia Dortmund nicht mehr zum Einsatz gekommenen Weltmeister Matthias Ginter und Erik Durm haben hingegen voraussichtlich auch im DFB-Team ihren Platz verloren.

Erstmals nach der WM in Brasilien wird Kapitän Bastian Schweinsteiger im Aufgebot stehen, auch der lange verletzte Marco Reus ist wieder dabei. Im Sturm hofft Mario Gomez vom AC Florenz auf eine neue Chance.

Deutschland trifft zunächst am Mittwoch in einem Testspiel auf Australien (ab 20.15 Uhr im LIVETICKER), bevor am Sonntag in der EM-Qualifikation Georgien wartet (ab 17.30 Uhr im LIVETICKER).


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Bundesliga: Vorschau auf Freitagsspiel Hamburger SV gegen Hertha BSC

Zinnbauer gegen Hertha unter Druck

Joe Zinnbauer ist seit September 2014 Trainer des Hamburger SV © Getty Images

Trainer Joe Zinnbauer vom Hamburger SV steht am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga im Spiel gegen Hertha BSC (ab 20 Uhr LIVE im Sportradio auf SPORT1.fm und im LIVETICKER) vor der nächsten Bewährungsprobe.

Zwar sprach der Verein dem Trainer trotz der lang anhaltenden Negativserie immer wieder das Vertrauen aus, doch mit fehlenden Ergebnissen wächst der Druck auf Zinnbauer von Spiel zu Spiel.

Der letzte Sieg der Hamburger datiert aus dem Dezember. Damals gewann man mit 2:1 gegen Hannover 96. Seitdem wartet der Bundesliga-Dino auf ein Erfolgserlebnis und rutschte in der Tabelle auf den 15. Platz ab. Der Abstand zu einem Abstiegsrang beträgt derzeit lediglich drei Punkte.

Den steigenden Druck auf seine Person angesichts von fünf Spielen ohne Sieg schiebt Zinnbauer beiseite. "Ich bin stolz, dass mir der Verein das Vertrauen immer wieder ausspricht", sagte frühere U23-Trainer: "Im Bundesliga-Bereich zählen nur Siege. Es geht nicht um Zinnbauer, es geht um den HSV."

Zusätzlichen Rückenwind verspricht sich Zinnbauer vom erfolgreichen Olympia-Wettstreit Hamburgs gegen Berlin. "Wenn wir durch diese Zusage auch ein bisschen Motivation bekommen und wir am Freitag drei Punkte holen, dann wäre mir das besonders recht", sagte der 44-Jährige. Von der Tabellensituation her sei das Spiel "ganz besonders wichtig". Die Hamburger rangieren als 15. mit 25 Punkten zurzeit einen Punkt hinter den Berlinern, die auf Platz 14 liegen.

Stürmer Pierre-Michel Lasogga (23) steht ausgerechnet im Spiel gegen seinen Ex-Klub vor seinem Comeback. "Die Chancen stehen gut, dass er gegen Hertha dabei ist", sagte Zinnbauer (44).

Lasogga, der 2013 aus der Hauptstadt zu den Hamburgern wechselte, fehlt dem Bundesliga-Dino wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel schon fast die gesamte Rückrunde und stand am 16. Spieltag das letzte Mal in der Startformation.

Im Tor vertraut Zinnbauer aufgrund der Rot-Sperre von Stammkeeper Jaroslav Drobny erstmals seit dem zweiten Spieltag wieder auf den früheren Nationaltorwart Rene Adler. "Rene wird alles tun, um den Kasten sauber zu halten und auch in Leverkusen im Tor zu stehen", sagte der HSV-Coach und stellte Adler damit weitere Einsätze in Aussicht.

SPORT1 überträgt die Partie ab 20 Uhr LIVE im Sportradio auf SPORT1.fm, sowie im LIVETICKER auf SPORT1.de und in der SPORT1 App.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Hamburger SV: Adler - Diekmeier,Djourou, Cleber, Ostrzolek - Behrami,van der Vaart - Müller, Stieber - Lasogga, Olic
Nicht dabei: Drobny, Jansen, Rajkovic,Diaz, Jiracek
Hertha BSC: Kraft - Pekarik, Langkamp,Brooks, Plattenhardt - Skjelbred, Lustenberger - Beerens, Stocker,Ben-Hatira - Kalou
Nicht dabei: Gersbeck, Jarstein, Baumjohann, Schieber
Schiedsrichter: Christian Dingert


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Alle Infos zur Champions-League-Auslosung

Bayern-Trainer Pep Guardiola (r.) droht im Viertelfinale ein hochkarätiger Gegner © SPORT1

Auf welchen Gegner trifft der FC Bayern München im Viertelfinale der Champions League? SPORT1 beantwortet die wichtigsten Fragen zur Auslosung in Nyon.

Dem FC Bayern droht bei der Auslosung des Viertelfinals in der Champions League (ab 11 Uhr im LIVETICKER) ein Hammerlos.

Der einzig verbliebene Bundesligist in der Runde der letzten Acht könnte unter anderem auf Titelverteidiger Real Madrid oder den FC Barcelona treffen.

"Uns ist egal, wer kommt. Wir wollen unbedingt nach Berlin", gibt sich Weltmeister Jerome Boateng selbstbewusst. In Berlin findet am 6. Juni das Finale statt. "Das ist unser großer Ziel", betonte auch Arjen Robben.

"Eine Woche in Berlin zu sein oder zweimal dort am Wochenende zu spielen, wäre das Beste, was uns passieren könnte", blickt Robert Lewandowski im SPORT1-Interview bereits auf die Endspiele in Pokal und Königsklasse.

Die Münchner stehen bereits zum 14. Mal im Viertelfinale, zum achten Mal sind sie das einzig verbliebene Team aus Deutschland. "Wir hatten eine sehr starke Gruppenphase und haben auch ein Achtelfinale hingelegt, das die anderen Mannschaften sicher hat aufhorchen lassen", sagte Thomas Müller der Sport Bild. Was er so gesehen habe, "waren wir in der Champions League das souveränste Team".

Auch der ehemalige spanische Nationaltorwart Santiago Canizares warnt in der tz vor dem letztjährigen Halbfinalisten: "Aktuell sind sie die beste und souveränste Mannschaft in Europa, und genau deswegen sind sie auch hier in Spanien der Topfavorit auf den Cup."

SPORT1 hat alle Informationen zur Auslosung am Freitag:

Wo findet die Auslosung statt?

Die Kugeln werden in der UEFA-Zentrale im schweizerischen Nyon gezogen. Durchgeführt wird die Auslosung ab 12 Uhr von UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino und von UEFA-Wettbewerbsdirektor Giorgio Marchetti, ihnen assistiert Endspielbotschafter Karl-Heinz Riedle.

Wann finden die Spiele statt?

Nachdem die Spiele im Achtelfinale sich über insgesamt vier Wochen zogen, steigt das Viertelfinale im Schnelldurchgang.

Die Hinspiele steigen am 14. und 15. April, die Rückspiele nur eine Woche später am 21. und 22. April.

Das Halbfinale findet am 5./6. Mai (Hinspiel) sowie am 12./13. Mai (Rückspiel) statt, das Finale in Berlin ist am 6. Juni.

Wer kommt als Gegner für den FC Bayern infrage?

Jedes der acht Teams kann im Viertelfinale aufeinandertreffen, die Auslosung ist offen. Anders als im Achtelfinale gibt es keine gesetzten Mannschaften, auch landesinterne Duelle sind möglich. Alle acht Teams werden aus einem Topf gezogen.

Die verbliebenen Teams kommen aus Deutschland (FC Bayern), Spanien (Real Madrid, FC Barcelona, Atletico Madrid), Italien (Juventus Turin), Frankreich (Paris St. Germain, AS Monaco) und Portugal (FC Porto).

Die englische Premier League ist mit keinem Verein mehr im Wettbewerb vertreten.

Welche Prämien gibt es ab dem Viertelfinale?

Der FC Bayern wird auch in diesem Jahr wieder die meisten Prämien aller deutschen Klubs generieren. Bereits vor dem Viertelfinale haben die Münchner in dieser Saison 49,7 Millionen Euro eingenommen. Für den Einzug in die Runde der letzten Acht zahlte die UEFA zusätzliche 3,9 Millionen Euro, für das Halbfinale nochmals 4,9 Millionen. Die beiden Finalteilnehmer erhalten 6,5 Millionen Euro, der Titelgewinner zusätzliche 4,0 Millionen Euro. Hinzu kommen Prämien aus dem Marktpool, dem Spielbetrieb sowie Zuschauereinnahmen.

Wo gibt es die Spiele zu sehen?

Beide Spiele des FC Bayern im Viertelfinale sind im Free-TV im ZDF sowie im Sportradio SPORT1.fm zu verfolgen. Zudem berichtet SPORT1 von allen Spielen der Champions League ausführlich im LIVETICKER auf SPORT1.de und in der SPORT1 App.

Die Münchner Allianz Arena ist schon vor der Auslosung mit 70.000 Zuschauern ausverkauft. Am Donnerstagnachmitag zählte der Rekordmeister bereits 180.000 Anfragen.

Wie geht es in der Europa League weiter?

Der VfL Wolfsburg erfährt ab 13 Uhr von seinem Gegner im Viertelfinale. Die Spiele steigen am 17. und 24. April.

Auch diese Auslosung ist offen, die Lose werden analog der Champions League nur aus einem Topf gezogen.

Die möglichen Gegner der "Wölfe": Dynamo Kiew, SSC Neapel, AC Florenz, Zenit St. Petersburg, Dnipro Dnipropetrowsk, FC Brügge, FC Sevilla

SPORT1 berichtet ab 11 Uhr im LIVETICKER auf SPORT1.de und in der SPORT1 App von der Auslosung der Champions League und der Europa League.


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Vorschau auf die Freitagsspiel vom 26. Spieltag der 2. Bundesliga

St. Pauli will Trend bestätigen

St. Pauli kann mit einem Sieg die direkten Abstiegsränge verlassen © Getty Images

Der FC St. Pauli will den Aufwärtstrend weiter fortsetzen und endgültig die Abstiegsränge der 2. Fußball-Bundesliga verlassen.

Am 26. Spieltag treffen die Hamburger auf Union Berlin (ab 18.15 Uhr im Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER), das derzeit eine Schwächephase überwinden muss. Die Berliner sind seit drei Spielen ohne Sieg und finden sich ebenfalls im unteren Teil der Tabelle wieder. Die "Eisernen" stehen lediglich auf dem 13. Platz der Tabelle, weit hinter den eigenen Erwartungen.

St. Pauli hingegen muss weiter punkten, um die Abstiegsränge zu verlassen. Derzeit stehen die "Kiezkicker" auf dem vorletzten Platz, würden aber mit einem Sieg und gleichzeitiger Niederlage des VfR Aalen auf den Relegationsrang vorrücken.

Die Aalener müssen zeitgleich bei 1860 München antreten, die derzeit in einer starken Verfassung sind. Nur eins der letzten fünf Partien ging verloren. Im dritten Spiel stehen sich der FSV Frankfurt und der SV Sandhausen gegenüber.

SPORT1 überträgt die Partien ab 18.15 Uhr LIVE im Sportradio SPORT1.fm, zudem begleitet SPORT1 alle Spiele im LIVETICKER auf SPORT1.de und in der SPORT1 App. Die Highlights der Freitags-Spiele sehen Sie ab 22.15 Uhr im TV auf SPORT1 bei Hattrick – Die 2. Bundesliga.

SPORT1 hat die Fakten des 26. Spieltages:

1860 München - VfR Aalen:

Ausgangslage: Die Münchner haben nur eine ihrer letzten fünf Begegnungen verloren (zwei Siege, zwei Unentschieden). Aalen, das seine vergangenen drei Auswärtsspiele verloren hat, feierte mit dem jüngsten 3:0 gegen Aue den ersten Sieg nach zuvor acht erfolglosen Partien. (In der Hinrunde: 0:2)

Die voraussichtlichen Aufstellungen:
München: Eicher - Kagelmacher, Schindler, Angha, Bandowski - Sanchez, D. Stahl - Simon, Vollmann, Adlung - Rama
Aalen: Bernhardt - Ofosu-Ayeh, Barth, Mockenhaupt, Feick - A. Hofmann - Ludwig, J. Gjasula, Leandro, Steinhöfer – Quaner
Schiedsrichter: Christian Bandurski

Union Berlin - FC St. Pauli:

Ausgangslage: Die seit drei Auftritten erfolglosen Berliner (ein Unentschieden, zwei Niederlagen) kassierten erstmals seit dem 16. Dezember 2011 (0:5 in Fürth) in einem Ligaspiel mehr als vier Gegentore. St. Pauli ist seit drei Partien ungeschlagen (ein Sieg, zwei Unentschieden). Von bislang 16 Pflicht-Duellen mit den Berlinern konnten die Hamburger sieben gewinnen (vier Unentschieden, fünf Niederlagen). (0:3)

Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Berlin: Haas - Trimmel, Puncec, Leistner, Kopplin - Kreilach, Parensen - Quiring, Jopek, Skrzybski - Polter
St. Pauli: Himmelmann - Kalla, L. Sobiech, Gonther, Halstenberg - Koch, Daube - Sobota, Rzatkowski, Thy - Nöthe
Schiedsrichter: Günter Perl

FSV Frankfurt - SV Sandhausen:

Ausgangslage: Die in diesem Jahr noch unbesiegten Frankfurter mussten sich zuletzt dreimal mit einem Unentschieden zufriedengeben und kassierten dabei jeweils mindestens einen Gegentreffer. Sandhausen kassierte beim jüngsten 0:1 gegen Braunschweig die erste Niederlage des Jahres. (3:0)

Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Frankfurt: Klandt - Huber, Balitsch, Oumari, Bittroff - Konrad, Kauko - Roshi, Grifo, M. Engels - Dedic
Sandhausen: Riemann - Kübler, F. Hübner, Kister, Achenbach - Linsmayer, Kratz - Stiefler - Wooten, Bouhaddouz, Adler
Schiedsrichter: Markus Wingenbach


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Tribünengast in Barcelona

Written By limadu on Kamis, 19 Maret 2015 | 11.19

Pep Guardiola trainierte Lionel Messi einst beim FC Barcelona © Getty Images

Bayern Münchens Trainer hat sich als Tribünengast beim 1:0-Sieg des FC Barcelona im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen Manchester City in höchsten Tönen über Lionel Messi geäußert.

"Messi ist sehr, sehr gut", sagte der ehemalige Trainer des FC Barcelona zur Halbzeit im Nou Camp spanischen Journalisten.

Auch für die bisherige Saison der Katalanen kann Guardiola, der mit Barcelona 2009 und 2011 die Königsklasse gewann, nur Positives sagen. "Barcelona spielt ein sehr gutes Jahr."

Im Viertelfinale könnten sein aktueller Klub und sein Ex-Klub aufeinandertreffen - für Guardiola kein Problem. "Wir nehmen, wie es kommt", sagte der Katalane.


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Sieg über Manchester City

Ter Stegen lässt Barcelona jubeln

Marc-Andre ter Stegen (M.) pariert den Strafstoß von Sergio Agüero © Getty Images

Barcelona - Der Keeper hält den Vorsprung des FC Barcelona im Rückspiel gegen Manchester City fest. Die Katalanen ziehen zum achten Mal in Folge ins Viertelfinale ein.

Elfmeterkiller Marc-Andre ter Stegen und der FC Barcelona sind ungefährdet ins Viertelfinale der Champions League eingezogen und haben den letzten englischen Vertreter ausgeschaltet.

Nach dem 2:1 im Hinspiel gewannen die Katalanen auch das Rückspiel gegen Manchester City mit 1:0 (1:0). (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Matchwinner waren Nationaltorhüter ter Stegen mit einem gehaltenen Foulelfmeter von Sergio Agüero (78.) und der Ex-Schalker Ivan Rakitic als Schütze des einzigen Tores.

"Es geht beim Elfmeter nur um den Schützen und mich. Für den Schützen ist es immer schwierig, aber heute hatte ich einfach das Glück. Ich bin froh, dass es so gelaufen ist. Wir haben ein tolles Spiel gemacht, das ist das Wichtigste", sagte ter Stegen bei Sky (Stimmen zur Champions League).

Es ist erst das zweite Mal in den vergangenen 19 Jahren, dass die Premier League nicht im Viertelfinale vertreten ist (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan).

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Erneutes Aus für ManCity

Während Barca, das auch die spanische Liga anführt und im Pokalfinale steht, zum achten Mal in Folge in die Runde der besten Acht einzog und weiter vom Triple träumen kann, kam der englische Meister auch bei seiner vierten Teilnahme an der Königsklasse nicht über das Achtelfinale hinaus.

Der Druck auf City-Teammanager Manuel Pellegrini wächst damit weiter. "Wir hätten zwei Tore erzielen müssen und mussten deshalb auf Risiko spielen. Joe Hart hat uns glücklicherweise lange im Spiel gehalten, aber wir hatten auch unsere Chancen", meinte der Coach.

Die älteste City-Mannschaft aller Zeiten in der Königsklasse (Durchschnittsalter knapp 30 Jahre) war vom Anpfiff weg gewillt, zu attackieren - und lief dabei ins offene Messer.

In der 6. Minute hatte Neymar das 1:0 auf dem Fuß, doch vom Innenpfosten rollte der Ball die Linie entlang.

Barca dreht auf

Barca zauberte fortan wie in besten Zeiten. Bezeichnend das 1:0, als Messi den durchgestarteten Rakitic bediente und dieser den Ball mit der Fußspitze über Hart lupfte. Ter Stegen adelte sein Gegenüber nach dem Schlusspfiff sogar als "weltklasse".

Sogar Bayern-Trainer Pep Guardiola, der bei Barca 22 Jahre und damit sein halbes Leben als Spieler und Trainer tätig war, vergaß auf der Tribüne kurz seine Neutralität, klatschte kurz und sprang auf.

Manchester, das auch im Vorjahr durch zwei Niederlagen gegen Barca (0:2, 1:2) im Achtelfinale gescheitert war, wusste sich oft nur noch durch Härte zu helfen.

Nach 35 Minuten waren schon vier City-Spieler mit einer Gelben Karte vorbelastet. Glück hatte Samir Nasri, dass er nach einem brutalen Foul an Neymar nicht die Rote Karte sah.

Ter Stegen als Elfmeterkiller

Mit Mühe retteten sich die Briten in die Pause. Luis Suarez, im Hinspiel Schütze beider Tore, scheiterte noch am Pfosten (44.).

Ter Stegen, der in den Pokal-Wettbewerben den Vorzug vor Liga-Torhüter Claudio Bravo erhält, blieb lange unbeschäftigt, ermöglichte City dann aber die erste große Chance, als er den Ball beim Dribbling an der Seitenlinie gegen Sergio Agüero verlor (57.). Der Argentinier traf aber nicht das Tor.

20 Minuten später foulte Gerard Pique Agüero im Strafraum, doch ter Stegen parierte dessen Strafstoß glänzend.

"Es war ein Spiel mit vielen Chancen. Wir haben unser Ziel erreicht, haben gewonnen und sind in die nächste Runde eingezogen", zeigte sich Barca-Trainer Luis Enrique zufrieden.


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Achtelfinal-Aus für den BVB

Lehrstunde statt Sternstunde für den BVB

Der BVB kassiert gegen Juventus die höchste Heimniederlage in der Champions League seit dem 0:3 gegen Rosenborg Trondheim 1999 © Getty Images

Dortmund - Juventus Turin erteilt dem BVB eine bittere Lektion. Der frühe Rückstand wirft die offensiv schwachen Dortmunder sichtlich aus der Bahn.

Lehrstunde statt Sternstunde: Borussia Dortmund hat sich nach einer enttäuschenden Vorstellung zumindest für eineinhalb Jahre von Europas großer Champions-League-Bühne verabschiedet.

Der Vizemeister erlebte nach dem 1:2 im ersten Duell im Achtelfinal-Rückspiel eine 0:3 (0:1)-Pleite gegen Italiens Rekordmeister Juventus Turin und steht international vor einer ungewissen Zukunft. (Die Highlights zum Nachhören auf SPORT1.fm)

"Wir sind alle sehr enttäuscht. Wir hatten uns mehr vorgenommen, kamen aber nicht in Schwung", sagte BVB-Torhüter Roman Weidenfeller.
im ZDF.

Tevez schnürt Doppelpack

Carlos Tevez schockte die BVB-Fans unter den 65.851 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park mit einem Distanzschuss bereits in der 3. Minute.

Alvaro Morata (70.) und erneut Tevez (79. ) beendeten schließlich endgültig alle Träume von der dritten Viertelfinal-Teilnahme in Folge und weiteren Millionen-Einnahmen. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

"Das war ein Spiel zum Vergessen. Das frühe Gegentor war das Schlimmste, was passieren konnte", sagte Dortmunds Coach Jürgen Klopp. (STIMMEN: "Nicht in der Verfassung, was zu reißen")

Es war die höchste Heimniederlage des BVB in der Champions League seit dem 0:3 gegen Rosenborg Trondheim 1999. Die Chancen auf eine erneute Qualifikation für die Königsklasse über einen Bundesliga-Spitzenplatz sind für den BVB zudem nur noch theoretischer Natur.

Früher Rückstand wirft BVB aus der Bahn

Die Begegnung begann mit ohrenbetäubenden Anfeuerungsrufen der Fans, die sich auf ein Fußball-Fest mit stürmischen Angriffen der Borussia eingestimmt hatten. Doch das frühe Zeichen setzte Juventus, als Tevez den Ball aus 21 Metern in den Winkel des Dortmunder Gehäuses hämmerte. Unhaltbar schien der Schuss für Weidenfeller allerdings nicht.

Der Treffer des Argentiniers zeigte Wirkung. Mit der Gewissheit, gegen die ausgebufften Juve-Profis für eine Verlängerung noch zwei Tore erzielen zu müssen, benötigen die Borussen einige Minuten, um sich zu erholen (DATENCENTER: Spielplan).

Das Tor spielte dem Tabellenführer der Serie A in die Karten. Bei einem der sporadischen Angriffe parierte Weidenfeller nach einem Distanzschuss von Stephan Lichtsteiner (15.) mit einer Glanzparade.

Nur bei Standards gefährlich

Vor dem Halbzeitpfiff erhöhte der BVB mit der lautstarken Unterstützung der Kulisse den Druck. Juve hatte in der Folge einige brisante Strafraumszenen zu überstehen - vorwiegend jedoch nach Standardsituationen.

Klare Dortmunder Möglichkeiten blieben in den ersten 45 Minuten aber aus.

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Nach dem Wechsel bot sich das gleiche Bild: Der BVB mühte sich, doch die Angriffe verpufften spätestens an der Strafraumgrenze. Morata (50. und 56.) hatte bei Kontern zwei Mal die Vorentscheidung auf dem Fuß, scheiterte jedoch jeweils an Weidenfeller.

Erster Torschuss nach einer Stunde

Je mehr die Italiener mit ihrer geballten Erfahrung und ihrem Selbstbewusstsein das Spiel kontrollierten, desto mehr schwand der Glaube der Borussen an die Wende.

Obwohl der BVB die Gruppenphase als Tabellenführer beendet hatte, ließ der Finalist von 2013 die Klasse vorheriger Wettbewerbe vermissen.

Dass Kevin Kampl in der 61. Minute mit dem ersten Torschuss des BVB Juves Torwart-Routinier Gianluigi Buffon prüfte, passte ins Bild - ebenso wie das 0:2 ohne Gegenwehr durch Morata nach Vorarbeit von Tevez. Auch beim 0:3 durch Tevez selbst machte die BVB-Defensive keinen guten Eindruck.


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