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Bielefeld und Cottbus verlieren

Written By limadu on Sabtu, 23 November 2013 | 11.19

Die langjährigen Erstligisten Arminia Bielefeld und Energie Cottbus befinden sich in der 2. Bundesliga weiterhin im freien Fall.

Zum Auftakt des 15. Spieltags kassierten beide erneute Heimniederlagen und befinden sich damit weiterhin auf den direkten Abstiegsplätzen.

Die Arminia (14 Punkte) unterlag dem VfL Bochum mit 0:2 (0:1) und bleibt nach der siebten Niederlage in Folge Vorletzter. Energie (13) kassierte beim 1:4 (0:1) gegen den FSV Frankfurt die vierte Pleite in Serie, die zweite davon unter dem neuen Trainer Stephan Schmidt, und ist weiterhin Schlusslicht.

Dagegen setzte sich der SV Sandhausen (20) durch das 3:2 (1:1) gegen den SC Paderborn aus dem Tabellenkeller ab.

Den dritten Sieg der Bochumer (21) in Folge und damit den Sprung auf Platz sechs sicherten der Däne Ken Ilsö (12.) und der Japaner Yusuke Tasaka (54.). Arminia-Spieler Stephan Salger sah in der 80. Minute wegen groben Foulspiels die Rote Karte.

Torjäger Fabian Klos, der wegen einer Schädelfraktur seit Anfang Oktober ausgefallen war, kam nach der Pause aus der Not heraus mit einer Spezialmaske zu einem überraschend frühen Comeback.

Die Treffer für die zuletzt dreimal in Folge sieglosen Frankfurter erzielten der starke Denis Epstein (35./77.), Nils Teixeira (75.) und Edmond Kapllani (90.+3). Amin Affane (62.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen.

Durch den zweiten Auswärtssieg in der laufenden Saison springt der FSV (19) vorerst auf Platz neun.

Paderborn (19) war durch Elias Kachunga (12.) und Alban Meha (48.) zwar vor und nach der Pause in Führung gegangen, doch Ranisav Jovanovic (25.), David Ulm (72., Foulelfmeter) und Nicky Adler (74. ) drehten das Spiel.


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Cottbus kassiert nächste Pleite

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Energie kann sich auch gegen Frankfurt nicht aus dem Tabellenkeller befreien. Frankfurt freut sich über einen verdienten Sieg.

Cottbus - Energie Cottbus steckt auch nach dem Heimdebüt des neuen Trainers Stephan Schmidt tief in der Krise.

Zum Auftakt des 15. Spieltags unterlag der Tabellenletzte dem FSV Frankfurt 1:4 (0:1) und kassierte damit die vierte Niederlage in Serie.

Im ersten Spiel unter Schmidt hatte Cottbus vor der Länderspielpause 0:3 beim FC St. Pauli verloren.

Die Treffer für die zuletzt dreimal in Folge sieglosen Frankfurter erzielten der starke Denis Epstein (35./77.), Nils Teixeira (75.) und Edmond Kapllani (90.+3/Foulelfmeter).

Amin Affane (62.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Durch den zweiten Auswärtssieg in der laufenden Saison springt der FSV vorerst auf Platz neun. (Fr., ab 22.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

"Wenn man denkt, es geht nicht mehr schlimmer, kommt es schlimmer", sagte Uwe Möhrle zu SPORT1.

Nach der Partie blockierten einige Cottbuser Fans die Abfahrt des Mannschaftsbusses.

"Fußball kann grausam sein"

"Fußball kann grausam sein", sagte Schmidt: "Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider. Das ist ein Nackenschlag für uns, aber ich glaube weiter an diese Mannschaft."

Frankfurts Trainer Benno Möhlmann meinte: "Bis zum 2:1 war es ausgeglichen, danach haben wir uns immer besser gefunden."

In einer durchaus ansehnlichen Begegnung vor 7384 Zuschauern hatte der Cottbuser Torjäger Boubacar Sanogo die erste gute Chance.

Der Ivorer umkurvte FSV-Keeper Sören Pirson, setzte den Ball aber aus spitzem Winkel am Tor vorbei (28.).

Ein wenig überraschend fiel die Frankfurter Führung, als Epstein freistehend im Strafraum die Übersicht behielt.

Freistoß-Tor reicht nicht

Cottbus stemmte sich gegen die drohende Niederlage und wurde durch den eingewechselten Affane belohnt.

Der Schwede traf sehenswert per Freistoß. Der Ausgleich gab den Cottbusern aber keineswegs Sicherheit.

Zweite Liga - Torschützen 2013/14

1. Platz: Saglik (Stand 22.11.2013)

9 Tore: Mahir Saglik (Paderborn)

2. Platz

8 Tore: Simon Zoller (Kaiserslautern)

2. Platz

8 Tore: Mohamadou Idrissou (Kaiserslautern)

4. Platz

7 Tore: Marcel Risse (Köln)

4. Platz

6 Tore: Edmond Kapllani (Frankfurt)

5. Platz

6 Tore: Boubacar Sanogo (Cottbus)

5. Platz

6 Tore: Charlison Benschop (Düsseldorf)

5. Platz

6 Tore: Jakub Sylvestr (Erzgebirge Aue)

5. Platz

6 Tore: Zoltan Stieber (SpVgg Greuther Fürth)

FSV mit Doppelschlag

Zunächst gelang Texeira mit einem Distanzschuss die erneute Führung, keine 120 Sekunden später machte der frühere Griechenland-Legionär Epstein den Sack zu.

Bei Energie wusste allenfalls der fleißige Angreifer Erik Jendrisek zu gefallen, Frankfurt hatte in Doppeltorschütze Epstein und Abwehrchef Björn Schlicke seine Besten. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)


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FCK will das Eisen schmelzen

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Kaiserslautern schlägt vor dem Verfolgerduell mit den "Eisernen" aus Berlin forsche Töne an. Köln empfängt Ingolstadt.

München - Es geht immer enger zu an der Tabellenspitze der Zweiten Liga.

Während der Tabellenführer 1. FC Köln (27 Punkte) am Samstagmittag eine vermeintliche Pflichtaufgabe gegen den den Drittletzten FC Ingolstadt zu bewältigen hat, treffen mit Kaiserslautern und Union Berlin (beide 25 Punkte) zwei direkte Verfolger aufeinander (alle Spiele ab 12.45 Uhr bei SPORT1.fm und LIVE-TICKER).

Sollten die Geißböcke in Ingolstadt patzen, könnte der Sieger des Verfolgerduells sogar die Spitze übernehmen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Der Verlierer hingegen dürfte erstmal den Anschluss ein wenig verlieren.

"Wir sind gut drauf, haben gutes Selbstbewusstsein", sagt FCK-Trainer Kosta Runjaic: "Wir spielen zu Hause und die Mannschaft ist so heiß, dass wir das Eisen schmelzen lassen wollen."

Die forschen Töne werden in der Pfalz nicht umsonst angeschlagen, der FCK gewann seine letzten beiden Spiele mit jeweils vier eigenen Toren.

Die "Eisernen" aus der Hauptstadt hingegen hingen zuletzt ein wenig durch. Nur ein Sieg gab es aus den letzten vier Spielen.

SPORT1 zeigt die voraussichtlichen Aufstellungen:

1. FC Kaiserslautern - Union Berlin

Kaiserslautern: Sippel - Dick, Simunek, Orban, Löwe - Karl, Jenssen - Matmour, Zoller - Occean, Idrissou

Union: Haas - Pfertzel, Puncec, Schönheim, Kohlmann - Kreilach, Parensen - Brandy, Mattuschka, Köhler - Terodde

Ausgangslage: Kaiserslautern ist bereits seit sieben Begegnungen ohne Niederlage (vier Siege, drei Unentschieden). Auf dem heimischen Betzenberg sind die Lauterer in dieser Spielzeit noch ungeschlagen (vier Siege, zwei Unentschieden). Union hat von seinen jüngsten vier Auftritten nur einen gewonnen (zwei Unentschieden, eine Niederlage).

(Sa., ab 12.45 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS So. ab 19 Uhr im TV auf SPORT1)

1. FC Köln - FC Ingolstadt

Köln: Horn - Brecko, Maroh, Wimmer, Hector - M. Lehmann, Gerhardt - Risse, D. Halfar, Peszko - Helmes

Ingolstadt: Özcan - da Costa, Matip, Gunesch, Danilo - Morales, Roger - Mo. Hartmann, P. Groß, Caiuby - P. Hofmann

Ausgangslage: Köln kassierte beim jüngsten 0:1 in Bochum seine erste Saison-Niederlage. In den letzten drei Heimpartien blieb der FC jeweils ohne Gegentreffer (zwei Siege, ein Unentschieden). Ingolstadt fuhr in den jüngsten drei Spielen sieben Punkte ein und hat damit den Anschluss an das Tabellenmittelfeld geschafft.

(Sa., ab 12.45 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS So. ab 19 Uhr im TV auf SPORT1)

VfR Aalen - FC St. Pauli

Aalen: Fejzic - Traut, Barth, B. Hübner, Buballa - A. Hofmann, Leandro, Junglas - Klauß, Lechleiter, Valentini

St. Pauli: Tschauner - Schachten, Thorandt, Gonther, Halstenberg - Buchtmann - Rzatkowski, Nehrig - Kringe - Bartels, Nöthe

Ausgangslage: Aalen hat seine letzten beiden Heimspiele ohne ein Gegentor gewonnen. Der VfR blieb in dieser Saison bereits siebenmal ohne Gegentor. St. Pauli hat von seinen jüngsten vier Begegnungen nur eine verloren (zwei Siege, ein Unentschieden).

(So., ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 19 Uhr im TV auf SPORT1)

Erzgebirge Aue - Fortuna Düsseldorf

Aue: Männel - Klingbeil, Ivan Gonzalez, Paulus, Miatke - Fa. Müller, M. Fink, Benatelli, Kocer - S. Okoronkwo, Sylvestr

Düsseldorf: Giefer - Balogun, Latka, Bruno Soares, Ramirez - Bolly, Lambertz, M. Fink, Gianniotas - Benschop, Bance

Ausgangslage: Aue wartet seit drei Partien auf seinen sechsten Saisonsieg (ein Unentschieden, zwei Niederlagen). Düsseldorf hat von seinen bislang sechs Auswärtspartien nur eine gewonnen (zwei Unentschieden, drei Niederlagen).

(So., ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 19 Uhr im TV auf SPORT1)

Karlsruher SC - Dynamo Dresden

Karlsruhe: Orlishausen - Klingmann, Gordon, Mauersberger, Kempe - Peitz, Yabo - Torres, Nazarov, Alibaz - van der Biezen

Dresden: Kirsten - Gueye, Bregerie, Susac, T. Schulz - Menz, Losilla - Koch, Ouali - Pote, Aoudia

Ausgangslage: Der KSC ist bereits seit vier Partien ungeschlagen (zwei Siege, zwei Unentschieden). Die Karlsruher haben noch nie ein Pflicht-Heimspiel gegen Dresden verloren (sieben Siege, ein Unentschieden). Dynamo hat mit fünf Spielen in Folge ohne Niederlage (drei Siege, zwei Unentschieden) den Sprung ins Tabellenmittelfeld geschafft.

(So., ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 19 Uhr im TV auf SPORT1)

1860 München - SpVgg Greuther Fürth

München: Kiraly - Wojtkowiak, Vallori, Schindler, Hertner - Stahl, Bülow - Volz, Adlung, Stoppelkamp - Lauth

Fürth: Hesl - Brosinski, Korcsmar, Mavraj, Baba - Trinks, Fürstner - Stieber, Gießelmann - Füllkrug, Mudrinski

Ausgangslage: Mit dem jüngsten 1:0-Sieg in Bielefeld beendete der TSV vor der Länderspielpause eine Serie von fünf Auftritten ohne Sieg (zwei Unentschieden, drei Niederlagen). Fürth feierte zuletzt zwei Siege in Folge. Von ihren bislang 18 Auftritten bei den Münchnern konnte die SpVgg nur vier gewinnen (zwei Unentschieden, zwölf Niederlagen).


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Gladbach besiegt Stuttgart

Mit dem vierten Sieg in Folge ist Borussia Mönchengladbach hervorragend aus der Länderspielpause gekommen.

Zum Auftakt des 13. Spieltags der Bundesliga gelang der Mannschaft von Trainer Lucien Favre ein verdientes 2:0 (1:0) beim sonst so ungeliebten VfB Stuttgart.

Gladbach festigte durch die Treffer von Raffael (37.) und Oscar Wendt (73.) den vierten Tabellen-Platz, der am Saisonende zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League berechtigt.

Der Borussia waren in den vergangenen 30 Spielen gegen den VfB lediglich drei Siege gelungen, darunter ein 3:0 im Januar 2012 in Stuttgart.


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Blatter macht Marokko Hoffnungen

Written By limadu on Jumat, 22 November 2013 | 11.19

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter macht Marokko Hoffnungen auf die WM 2026 und sieht die Klub-WM im nordafrikanischen Land (11. bis 21. Dezember) als einen "echten Test" für ein mögliches Großereignis.

Man werde beurteilen können, ob Marokko imstande ist, "eine Weltmeisterschaft zu organisieren", sagte Blatter der marokkanischen Zeitung "Al Massae".

Marokko hat noch nie eine WM ausgerichtet und war bereits viermal mit seiner Bewerbung gescheitert - zuletzt für das Turnier 2010, das in Südafrika stattgefunden hatte.

Blatter "hofft" nun, dass das Land für die WM 2026 erneut "ein Kandidat sein wird".


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Marseille ohne Ayew gegen BVB

Borussia Dortmunds Champions-League-Gruppengegner Olympique Marseille muss bis zu acht Wochen auf Offensivstar Andre Ayew (23) verzichten.

Der ghanaische Nationalspieler wird am Montag aufgrund einer Verletzung des Außenmeniskus im linken Knie operiert und fehlt damit in jedem Fall im letzten Spiel der Gruppe F gegen Dortmund (11. Dezember).

Marseille steht punktlos am Tabellenende, Dortmund kämpft mit sechs Zählern als Dritter hinter dem FC Arsenal und dem SSC Neapel (beide 9) noch um den Sprung ins Achtelfinale.

Ayew erzielte für die Franzosen in bislang vier Gruppenspielen zwei Treffer.


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Das Brodeln hinter der Fassade

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Auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem FC Bayern gibt sich Jürgen Klopp zunächst betont gelassen. Zwei Fragen lassen die Stimmung kippen.

Vom BVB berichtet Nils Hotze

Dortmund - Es knistert in Dortmund. Vor Spannung. Nur noch zwei Tage bis zum Kracher gegen die Bayern.

Entsprechend groß ist auch die Anspannung - wie bei der vor einem Fußballspiel obligatorischen Presserunde deutlich wurde.

Ein Trainer - zwei Launen.

Kein Grund zum Beten

Jürgen Klopp kommt so beschwingt durch die Tür, dass im Raum ein Luftzug zu vernehmen ist. Er schlendert zum Podium. Guckt in die Runde. Kaut auf der Unterlippe. Und wirkt bereit für all das, was da kommen möge (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Dann faltet er die Hände. Das hat nichts mit Beten zu tun. Vom Beten sind sie in Dortmund trotz all der Verletzungen der vergangenen Tage weit entfernt. Den Glauben an sich und an die eigene Stärke haben sie nicht verloren (Mehr zum Spitzenspiel in Bundesliga Aktuell, Do., ab 18.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

"Es ist kein Tag, an dem man glaubt, dass Nichts ginge." Jürgen Klopp ist gut drauf.

Hiobsbotschaften hinterlassen Spuren

Die gefalteten Hände könnten ein Zeichen für innere Ruhe sein. Für Gelassenheit. Und Ausgeglichenheit.

Dann tut Klopp das, was er so gerne tut: Er redet über Fußball.

Er verkündet, "dass ich 80 Prozent meiner grauen Haare in dieser Woche bekommen habe." Hiob hatte ja auch permanent bei Klopp geklingelt (BERICHT: BVB ohne zwei Stars ins Topspiel).

Friedrich und Durm als Alternativen

Er sagt, dass Neuzugang Manuel Friedrich und Youngster Erik Durm einsatzfähig sind. Das bedeutet: Bei all der Not gibt es noch Möglichkeiten. Natürlich gibt es die.

Schließlich sei es ja "am spannendsten, aus einer problematischen Situation heraus etwas Spezielles zu machen." Einfach kann ja auch irgendwie jeder.

"Es gehört sich, nach einem kurzen Moment des Überlegens wieder in die Spur zu finden."

"Bayern haben nicht weniger Verletzte"

Jürgen Klopp sagt gute Sätze. Sätze, die für viele Geschichten ausreichen würden. Die Botschaft ist angekommen (DIASHOW: Guardiola vs. Klopp).

"Die Bayern haben nicht weniger Verletzte - sie können sie nur besser auffangen." Und: "Aber wir sind Borussia Dortmund."

Doch dann kommt es zum Bruch.

Klopps Stimmung kippt

BVB-Trainer seit 1990

Horst Köppel

27.06.1988 - 30.06.1991

Ottmar Hitzfeld

01.07.1991 - 30.06.1997

Nevio Scala

01.07.1997 - 30.06.1998

Michael Skibbe

01.07.1998 - 04.02.2000

Bernd Krauss

05.02.2000 - 12.04.2000

Udo Lattek

16.04.2000 - 30.06.2000

Matthias Sammer

01.07.2000 - 30.06.2004

Bert van Marwijk

01.07.2004 - 18.12.2006

Jürgen Röber

19.12.2006 - 12.03.2007

Thomas Doll

13.03.2007 - 19.05.2008

Jürgen Klopp

seit 01.07.2008

Zwei Fragen reichen aus, um den Trainer aus der Spur zu bringen. Eine zur Belastungsverteilung durch Bundestrainer Joachim Löw. Eine andere, die den hohen Verletztenstand in Bezug stellt zur intensiven Spielweise des BVB. Beide wurden nicht zum ersten Mal gestellt (DIASHOW: Diese Stars fehlen beim Kracher).

Beide hätte der Trainer auch weglächeln können.

Doch es sind Fragen, die Jürgen Klopp offensichtlich nerven.

Bissige Antworten

Anstatt nun also über diese Fragen, die ihm nicht passen, geflissentlich hinweg zu gehen, geht er auf sie ein. Auf sie und auf die Fragensteller.

Erst dadurch macht er sie interessant. Erst so sorgt er für die Verbreitung seiner bissigen Antworten. Jürgen Klopp ist jetzt nicht mehr gut drauf.

Die zwei Dutzend Kameras übertragen live. Jeder im Raum weiß das. Die Fragensteller. Und Jürgen Klopp.

Anspannung doch spürbar

Sie übertragen Bilder von einem verärgerten und deshalb unbeherrschten Trainer. Von Händen, die nicht mehr gefaltet sind, sondern wild durch die Luft fuchteln. Wieder ein paar graue Haare mehr.

Die Fragensteller stört das nicht. Jürgen Klopp vermutlich auch nicht.

Nur: Die Botschaft von den entspannten Dortmundern, die ist dahin. Die Dortmunder sind angespannt. Was in Anbetracht der Gesamtsituation aber auch schlicht normal sein könnte.


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