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Tribünengast in Barcelona

Written By limadu on Kamis, 19 Maret 2015 | 11.19

Pep Guardiola trainierte Lionel Messi einst beim FC Barcelona © Getty Images

Bayern Münchens Trainer hat sich als Tribünengast beim 1:0-Sieg des FC Barcelona im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen Manchester City in höchsten Tönen über Lionel Messi geäußert.

"Messi ist sehr, sehr gut", sagte der ehemalige Trainer des FC Barcelona zur Halbzeit im Nou Camp spanischen Journalisten.

Auch für die bisherige Saison der Katalanen kann Guardiola, der mit Barcelona 2009 und 2011 die Königsklasse gewann, nur Positives sagen. "Barcelona spielt ein sehr gutes Jahr."

Im Viertelfinale könnten sein aktueller Klub und sein Ex-Klub aufeinandertreffen - für Guardiola kein Problem. "Wir nehmen, wie es kommt", sagte der Katalane.


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Sieg über Manchester City

Ter Stegen lässt Barcelona jubeln

Marc-Andre ter Stegen (M.) pariert den Strafstoß von Sergio Agüero © Getty Images

Barcelona - Der Keeper hält den Vorsprung des FC Barcelona im Rückspiel gegen Manchester City fest. Die Katalanen ziehen zum achten Mal in Folge ins Viertelfinale ein.

Elfmeterkiller Marc-Andre ter Stegen und der FC Barcelona sind ungefährdet ins Viertelfinale der Champions League eingezogen und haben den letzten englischen Vertreter ausgeschaltet.

Nach dem 2:1 im Hinspiel gewannen die Katalanen auch das Rückspiel gegen Manchester City mit 1:0 (1:0). (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Matchwinner waren Nationaltorhüter ter Stegen mit einem gehaltenen Foulelfmeter von Sergio Agüero (78.) und der Ex-Schalker Ivan Rakitic als Schütze des einzigen Tores.

"Es geht beim Elfmeter nur um den Schützen und mich. Für den Schützen ist es immer schwierig, aber heute hatte ich einfach das Glück. Ich bin froh, dass es so gelaufen ist. Wir haben ein tolles Spiel gemacht, das ist das Wichtigste", sagte ter Stegen bei Sky (Stimmen zur Champions League).

Es ist erst das zweite Mal in den vergangenen 19 Jahren, dass die Premier League nicht im Viertelfinale vertreten ist (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan).

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Erneutes Aus für ManCity

Während Barca, das auch die spanische Liga anführt und im Pokalfinale steht, zum achten Mal in Folge in die Runde der besten Acht einzog und weiter vom Triple träumen kann, kam der englische Meister auch bei seiner vierten Teilnahme an der Königsklasse nicht über das Achtelfinale hinaus.

Der Druck auf City-Teammanager Manuel Pellegrini wächst damit weiter. "Wir hätten zwei Tore erzielen müssen und mussten deshalb auf Risiko spielen. Joe Hart hat uns glücklicherweise lange im Spiel gehalten, aber wir hatten auch unsere Chancen", meinte der Coach.

Die älteste City-Mannschaft aller Zeiten in der Königsklasse (Durchschnittsalter knapp 30 Jahre) war vom Anpfiff weg gewillt, zu attackieren - und lief dabei ins offene Messer.

In der 6. Minute hatte Neymar das 1:0 auf dem Fuß, doch vom Innenpfosten rollte der Ball die Linie entlang.

Barca dreht auf

Barca zauberte fortan wie in besten Zeiten. Bezeichnend das 1:0, als Messi den durchgestarteten Rakitic bediente und dieser den Ball mit der Fußspitze über Hart lupfte. Ter Stegen adelte sein Gegenüber nach dem Schlusspfiff sogar als "weltklasse".

Sogar Bayern-Trainer Pep Guardiola, der bei Barca 22 Jahre und damit sein halbes Leben als Spieler und Trainer tätig war, vergaß auf der Tribüne kurz seine Neutralität, klatschte kurz und sprang auf.

Manchester, das auch im Vorjahr durch zwei Niederlagen gegen Barca (0:2, 1:2) im Achtelfinale gescheitert war, wusste sich oft nur noch durch Härte zu helfen.

Nach 35 Minuten waren schon vier City-Spieler mit einer Gelben Karte vorbelastet. Glück hatte Samir Nasri, dass er nach einem brutalen Foul an Neymar nicht die Rote Karte sah.

Ter Stegen als Elfmeterkiller

Mit Mühe retteten sich die Briten in die Pause. Luis Suarez, im Hinspiel Schütze beider Tore, scheiterte noch am Pfosten (44.).

Ter Stegen, der in den Pokal-Wettbewerben den Vorzug vor Liga-Torhüter Claudio Bravo erhält, blieb lange unbeschäftigt, ermöglichte City dann aber die erste große Chance, als er den Ball beim Dribbling an der Seitenlinie gegen Sergio Agüero verlor (57.). Der Argentinier traf aber nicht das Tor.

20 Minuten später foulte Gerard Pique Agüero im Strafraum, doch ter Stegen parierte dessen Strafstoß glänzend.

"Es war ein Spiel mit vielen Chancen. Wir haben unser Ziel erreicht, haben gewonnen und sind in die nächste Runde eingezogen", zeigte sich Barca-Trainer Luis Enrique zufrieden.


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Achtelfinal-Aus für den BVB

Lehrstunde statt Sternstunde für den BVB

Der BVB kassiert gegen Juventus die höchste Heimniederlage in der Champions League seit dem 0:3 gegen Rosenborg Trondheim 1999 © Getty Images

Dortmund - Juventus Turin erteilt dem BVB eine bittere Lektion. Der frühe Rückstand wirft die offensiv schwachen Dortmunder sichtlich aus der Bahn.

Lehrstunde statt Sternstunde: Borussia Dortmund hat sich nach einer enttäuschenden Vorstellung zumindest für eineinhalb Jahre von Europas großer Champions-League-Bühne verabschiedet.

Der Vizemeister erlebte nach dem 1:2 im ersten Duell im Achtelfinal-Rückspiel eine 0:3 (0:1)-Pleite gegen Italiens Rekordmeister Juventus Turin und steht international vor einer ungewissen Zukunft. (Die Highlights zum Nachhören auf SPORT1.fm)

"Wir sind alle sehr enttäuscht. Wir hatten uns mehr vorgenommen, kamen aber nicht in Schwung", sagte BVB-Torhüter Roman Weidenfeller.
im ZDF.

Tevez schnürt Doppelpack

Carlos Tevez schockte die BVB-Fans unter den 65.851 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park mit einem Distanzschuss bereits in der 3. Minute.

Alvaro Morata (70.) und erneut Tevez (79. ) beendeten schließlich endgültig alle Träume von der dritten Viertelfinal-Teilnahme in Folge und weiteren Millionen-Einnahmen. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

"Das war ein Spiel zum Vergessen. Das frühe Gegentor war das Schlimmste, was passieren konnte", sagte Dortmunds Coach Jürgen Klopp. (STIMMEN: "Nicht in der Verfassung, was zu reißen")

Es war die höchste Heimniederlage des BVB in der Champions League seit dem 0:3 gegen Rosenborg Trondheim 1999. Die Chancen auf eine erneute Qualifikation für die Königsklasse über einen Bundesliga-Spitzenplatz sind für den BVB zudem nur noch theoretischer Natur.

Früher Rückstand wirft BVB aus der Bahn

Die Begegnung begann mit ohrenbetäubenden Anfeuerungsrufen der Fans, die sich auf ein Fußball-Fest mit stürmischen Angriffen der Borussia eingestimmt hatten. Doch das frühe Zeichen setzte Juventus, als Tevez den Ball aus 21 Metern in den Winkel des Dortmunder Gehäuses hämmerte. Unhaltbar schien der Schuss für Weidenfeller allerdings nicht.

Der Treffer des Argentiniers zeigte Wirkung. Mit der Gewissheit, gegen die ausgebufften Juve-Profis für eine Verlängerung noch zwei Tore erzielen zu müssen, benötigen die Borussen einige Minuten, um sich zu erholen (DATENCENTER: Spielplan).

Das Tor spielte dem Tabellenführer der Serie A in die Karten. Bei einem der sporadischen Angriffe parierte Weidenfeller nach einem Distanzschuss von Stephan Lichtsteiner (15.) mit einer Glanzparade.

Nur bei Standards gefährlich

Vor dem Halbzeitpfiff erhöhte der BVB mit der lautstarken Unterstützung der Kulisse den Druck. Juve hatte in der Folge einige brisante Strafraumszenen zu überstehen - vorwiegend jedoch nach Standardsituationen.

Klare Dortmunder Möglichkeiten blieben in den ersten 45 Minuten aber aus.

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Nach dem Wechsel bot sich das gleiche Bild: Der BVB mühte sich, doch die Angriffe verpufften spätestens an der Strafraumgrenze. Morata (50. und 56.) hatte bei Kontern zwei Mal die Vorentscheidung auf dem Fuß, scheiterte jedoch jeweils an Weidenfeller.

Erster Torschuss nach einer Stunde

Je mehr die Italiener mit ihrer geballten Erfahrung und ihrem Selbstbewusstsein das Spiel kontrollierten, desto mehr schwand der Glaube der Borussen an die Wende.

Obwohl der BVB die Gruppenphase als Tabellenführer beendet hatte, ließ der Finalist von 2013 die Klasse vorheriger Wettbewerbe vermissen.

Dass Kevin Kampl in der 61. Minute mit dem ersten Torschuss des BVB Juves Torwart-Routinier Gianluigi Buffon prüfte, passte ins Bild - ebenso wie das 0:2 ohne Gegenwehr durch Morata nach Vorarbeit von Tevez. Auch beim 0:3 durch Tevez selbst machte die BVB-Defensive keinen guten Eindruck.


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Europa League: VfL Wolfsburg kämpft in Mailand gegen deutschen Fluch

Luiz Gustavo (l.) und der VfL Wolfsburg verteidigen in Mailand einen 3:1-Vorsprung © Getty Images

Der VfL Wolfsburg kann am Donnerstag (ab 20.50 Uhr im LIVETICKER und im Sportradio SPORT1.fm) eine Durststrecke der Bundesliga in der Europa League beenden.

In den vergangenen beiden Jahren erreichte keine deutsche Mannschaft die Runde der letzten Acht im Nachfolge-Wettbewerb des UEFA-Pokals.

Die Voraussetzungen für die "Wölfe" im Achtelfinale könnten nach dem 3:1-Hinspielsieg gegen Inter Mailand kaum besser sein.

Die Italiener sind seit vier Spielen sieglos und müssen auf die beiden Winterneuzugänge Xherdan Shaqiri (verletzt) und Lukas Podolski (nicht nominiert) verzichten. Mit einem Ausscheiden wären die Saisonziele der Lombarden vorzeitig verfehlt - bei acht Punkten Rückstand auf Platz fünf in der Serie A ist eine erneute internationale Teilnahme in der kommenden Saison sehr unrealistisch.

Dennoch warnt Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking sein Team eindringlich vor dem Gegner:

"Für Inter ist es die letzte Chance, die Saison erfolgreich abzuschließen", warnt Hecking, der sein Team nicht in der Favoritenrolle sieht: "Wir müssen in Europa demütig sein. Ein 3:1 ist noch gar nichts. Wir müssen Begeisterung für das Spiel mitbringen."

Der Coach erwartet eine angriffslustige Inter-Mannschaft und hofft auch ohne den gesperrten Naldo auf eine stabile VfL-Defensive: "Wir haben zuletzt bewiesen, dass wir in der Lage sind, hinten die Null stehen zu lassen."

Dafür sorgen soll Timm Klose, der im Giuseppe-Meazza-Stadion für den Brasilianer in die Startelf rücken wird.

SPORT1 berichtet ab 20.50 Uhr im LIVETICKER auf SPORT1.de und in der SPORT1 App sowie im Sportradio SPORT1.fm vom Achtelfinal-Rückspiel. Alle weiteren Partien der Europa League können Sie via LIVESCORES auf SPORT1.de und in der SPORT1 App verfolgen.

Inter Mailand - VfL Wolfsburg

Voraussichtliche Aufstellungen:

Mailand: Carrizo - D'Ambrosio, Ranocchia, Andreolli, Dodo - Medel - Kuzmanovic, Hernanes - Kovacic - Palacio, Icardi.

Nicht dabei: Shaqiri, Nagatomo, Jonathan, Podolski

Wolfsburg: Benaglio - Vieirinha, Klose, Knoche, Rodriguez - Luiz Gustavo, Guilavogui - Caligiuri, de Bruyne, Schürrle - Dost.

Nicht dabei: Naldo, Felipe, Drewes, Hunt

Schiedsrichter: Mark Clattenburg (England)


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Champions League: FC Barcelona empfängt Manchester City im Camp Nou

Written By limadu on Rabu, 18 Maret 2015 | 11.19

Manchester City kämpft im Achtelfinale der Champions League gegen das vorzeitige Aus. Die Engländer reisen zum Rückspiel zum FC Barcelona (ab 20.15 Uhr im LIVETICKER).

Nach der 1:2-Heimniederlage im Hinspiel muss die Mannschaft von Manuel Pellegrini im Camp Nou unbedingt gewinnen, um ins Viertelfinale der Königsklasse einzuziehen.

Für die Skyblues würde ein erneutes Ausscheiden gegen die Katalanen im Achtelfinale wie schon im letzten Jahr eine herbe Enttäuschung darstellen. Bereits am Wochenende verspielte City wohl alle Chancen auf die Meisterschaft in der Premier League. Umso bitterer wäre daher ein Ausscheiden im Europapokal.

Beim FC Barcelona läuft es dagegen momentan. Die Katalanen belegen pünktlich zum Clasico gegen Real Madrid am Sonntag den ersten Platz in der Primera Division. Nun will das Team von Luis Enrique in die Runde der besten acht Teams Europas vorstoßen.

SPORT begleitet das Achtelfinal-Rückspiel im LIVETICKER auf SPORT1.de und in der SPORT1 App.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:
FC Barcelona: ter Stegen - Dani Alves, Pique, Mathieu, Jordi Alba - Rakitic, Mascherano, Iniesta - Messi, Suarez, Neymar
Manchester City: Hart - Zabaleta, Kompany, Demichelis, Kolarov - Yaya Toure, Fernando - Nasri, Silva, Milner - Agüero
Schiedsrichter: Gianluco Rocchi (Italien)


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Die Stimmen nach den Achtelfinal-Rückspielen

"Der Mut hat uns gefehlt"

Geschlagene Leverkusener © Getty Images

München - Nach dem bitteren Ausscheiden bei Atletico Madrid äußern sich die Leverkusener Spieler selbstkritisch. Roger Schmidt macht für das Aus auch die Atmosphäre verantwortlich. Die Stimmen.

Am Ende musste das Nervenspiel entscheiden.

Und die Spieler von Bayer Leverkusen hatten im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League nicht so starke Nerven wie die von Atletico Madrid.

Zur tragischen Figur wurde auch Stefan Kießling, der den letzten Elfmeter für Bayer verschoss und damit das Aus besiegelte.

Zuvor schon war Hakan Calhanoglu gescheitert, schwach und unpräzise schoss er den Ball Atletico-Torwart Jan Oblak praktisch in die Hände.

Nach dem bitteren Aus zeigten sich die Leverkusener enttäuscht und suchten nach Gründen für die Niederlage. Auch die beiden deutschen Legionäre Per Mertesacker und Mesut Özil sind mit dem FC Arsenal unglücklich.

SPORT1 fasst die Stimmen bei Sky zusammen.

Simon Rolfes (Kapitän Bayer Leverkusen):

"Es ist immer bitter, wenn man im Elfmeterschießen ausscheidet. Madrid war die gesamte Partie die aktivere Mannschaft, das hat sich dann auch im Elfmeterschießen gezeigt. Wir sind nicht selbstbewusst genug aufgetreten, haben zu wenig aus unserem Ballbesitz gemacht. So ist Fußball: Es gibt immer wieder Enttäuschungen, aber wir müssen jetzt aufstehen."

Gonzalo Castro (Bayer Leverkusen):

"Man hat gesehen, dass einige traurig waren und nachgedacht haben. Aber wir haben viel getan, kassieren dann ein Scheißtor, das eigentlich nicht fallen darf. Im Elfmeterschießen ist es dann 50:50. Da haben wir leider verloren. Wir wussten, dass sie nur auf die zweiten Bälle gehen und ein Foul ziehen wollten. Es war nicht auf dem Niveau, wie es vorher erwartet wurde. Trotzdem haben wir in der ersten Halbzeit unsere Möglichkeiten gehabt. Wenn wir davon ein Tor machen, sieht es ganz anders aus. Der Mut hat uns gefehlt, wir haben uns auch ein bisschen einschränken lassen von den Fans, von dem aggressiven Dasein von Atletico. Wir waren zwar darauf vorbereitet, aber manchmal hat man solche Spiele, in denen nichts nach vorne klappt. Aber dann musst du auch aus dem Nichts ein Tor machen."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen):

"Klar hat es ein bisschen mit den Nerven zu tun, wenn man im Elfmeterschießen ausscheidet. Sicherlich ist es einfacher, wenn das Elfmeterschießen im eigenen Stadion stattgefunden hätte. So haben die Pfiffe meine Spieler vielleicht etwas verunsichert. Hakan sollte seinen Fehlschuss schnell abhaken. Die Mannschaft hat einen großartigen Kampf abgeliefert."

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen):

"Wenn du nach einem Elfmeterschießen der Verlierer bist, ist es sehr, sehr bitter. Klar ist es ein Lotteriespiel, es war ein harter Kampf über 120 Minuten. Da ist es normal, dass die Beine etwas schwer sind. Und dann ist es nicht so einfach, Madrid hat ja auch nicht alle reingeschossen. Calhanoglu ist normalerweise ein sicherer Schütze, der den Torhüter ausguckt. Diesmal hat es nicht geklappt. Wir waren in der Vorwärtsbewegung leider nicht so stark, wir hatten kaum Torchancen. Dann versuchst du dich natürlich, ins Elfmeterschießen zu retten. Da war ich eigentlich sehr optimistisch, weil wir das in dieser Saison schon zweimal im Pokal geschafft haben. Wir haben einen Elfmeter zu viel verschossen, das hat mit einer Reifeprüfung überhaupt nichts zu tun, das ist völliger Schwachsinn." 

Mario Suarez (Atletico Madrid):

"Wir sind wahnsinnig müde, aber wir haben sehr gute Arbeit geleistet. Für uns ist der Trainer ein Idol. Wir hoffen, dass er weiter mit uns arbeitet."

Per Mertesacker (FC Arsenal):

"Die insgesamt bessere Mannschaft ist weiter. Sie haben es aufgrund des Hinspiels verdient. Aber wir haben alles versucht."

Mesut Özil (FC Arsenal):

"Es ist so hart, aus der Champions League auszuscheiden, nach so einem Resultat und so einem Spiel."

Dimitar Berbatow (AS Monaco):

"Das war Fußball pur. Es war extrem spannend, und wir haben das als Mannschaft klasse verteidigt. Aufgrund des Hinspiels ziehen wir verdient ins Viertelfinale ein."


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Atletico wirft Bayer raus

Bayer versagen im Elfer-Krimi die Nerven

Leverkusens Stefan Kießling vergab den letzten Elfmeter © Getty Images

Madrid - Bei Atletico Madrid rettet sich Bayer Leverkusen in einer intensiven Partie mit viel Glück und dank Bernd Leno ins Elfmeterschießen. Dort allerdings scheitern zu viele Schützen.

Nach einem Elfmeterkrimi ohne Happy End ist Bayer Leverkusen im Achtelfinale der Champions League unglücklich gescheitert. Bei Vorjahresfinalist Atletico Madrid scheiterte die Werkself zum vierten Mal hintereinander in der Runde der letzten 16.

Nach 120 Minuten hatte es 1:0 (1:0, 1:0) für die Madrilenen gestanden, im Elfmeterschießen versagten Hakan Calhanoglu, Ömer Toprak und Stefan Kießling die Nerven. Bernd Leno hatte den Schuss von Koke pariert.

Zuletzt war Bayer 2002 über die damals noch bestehende Zwischenrunde ins Viertelfinale eingezogen und hatte am Ende sogar das Finale gegen Real Madrid (1:2) erreicht. Im Hinspiel hatte sich der Bundesliga-Vierte durch ein 1:0 gegen den spanischen Meister eigentlich eine gute Ausgangslage geschaffen, die er aber durch einen viel zu zaghaften Auftritt und Pech noch verspielte.

Suarez bringt Atletico auf Kurs

Mario Suarez mit einem von Toprak abgefälschten Fernschuss (27.) hatte das Hinspiel-Ergebnis egalisiert, es blieb der einzige Treffer in einem teilweise überharten Spiel.

"Abhaken geht nicht heute Abend", sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler bei Sky: "Aber wir müssen den Kopf oben halten. Wir wollen wieder dahin. Wenn du nach einem Elfmeterschießen der Verlierer bist, ist es sehr, sehr bitter. Das ist natürlich ein Lotteriespiel, die Beine sind schwer nach 120 Minuten. Madrid hat ja auch nicht alle reingeschossen", meinte Völler: "Calhanoglu ist normalerweise ein sicherer Schütze, der den Torhüter ausguckt. Diesmal hat es nicht geklappt."

Vor 48.273 Zuschauern im nahezu ausverkauften Hexenkessel Vicente Calderon, darunter auch Bayern-Coach Pep Guardiola, hatte Bayer bereits in der Anfangsphase extrem nervös agiert und sich viele Abspielfehler geleistet. Atletico schlug daraus aber zunächst kein Kapital.

Die Aktionen der Rojiblancos waren zumeist zu überhastet. Zwar machte der Tabellenvierte der Primera Division wie erwartet von Beginn an mächtig Druck, ernsthaft in Gefahr konnte er die Hintermannschaft der Gäste aber bis zum Führungstreffer nicht bringen.

Mandzukic verpasst Vorentscheidung

Der frühere Bayern-Stürmer Mario Mandzukic hatte kurz nach dem 1:0, dem ersten Gegentreffer für Bayer seit 507 Minuten und fünf Zu-Null-Spielen in Serie, noch die große Chance zum 2:0, bei der Wendell aber in letzter Sekunde zur Stelle war.

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Die erste gute Möglichkeit hatte zuvor Leverkusen, als Heung-Min Son im Anschluss an einen Eckball in der 16. Minute frei zum Schuss kam, dieser wurde aber von Mandzukic abgeblockt.

Sechs Minuten später hatten die Gastgeber Pech, als Torwart Angel Moya nach einer unglücklichen Abwehraktion gegen Son verletzungsbedingt vom Feld und von Jan Oblak ersetzt werden musste. Dies hatte aber keine negativen Auswirkungen auf das Spiel der Gastgeber, weil Bayer bis zum Pausenpfiff keinen Zugriff mehr auf das Spiel bekam und Atletico die Initiative überließ.

Atletico nutzt Druckphase nicht aus

Nach der Pause erhöhte Atletico die Schlagzahl und schnürte Bayer förmlich am eigenen Strafraum ein. Antoine Griezmann und Mandzukic sowie der eingewechselte Raul Garcia sorgten ständig für Gefahr.

"Wir sind nach vorne einen Tick zu harmlos", analysierte Völler vor der Verlängerung und äußerte den Wunsch, "nicht ins Elfmeterschießen gehen zu müssen." Dieser wurde ihm allerdings verwehrt, und im Elfmeterkrimi hatte Bayer das Nachsehen.


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